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    Schweinfurt

    SPD sagt ihre Wahlkampftermine ab

    Die SPD sagt ihre Wahlkampfaktivitäten im öffentlichen Raum in den kommenden Tagen ab. So werden sowohl die Tür-zu-Tür-Aktion wie auch die Infostände eingestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch die geplanten Kneipen-Touren am Freitag- und Samstagabend finden nicht statt.

    Oberbürgermeister-Kandidatin Marietta Eder sieht zwar keinen Anlass zur Panik wegen der Ausbreitung des Coronavirus, ist aber der Meinung, dass im Rahmen der Vorsorge auf nicht wirklich notwendige Anlässe zur Kontaktaufnahme verzichtet werden müsse. „Viele Veranstaltungen, darunter auch Betriebsversammlungen, sind in Schweinfurt als Vorsichtsmaßnahmen abgesagt worden. Das ist der richtige Weg, um vor allem diejenigen, die in der Risikogruppe sind, nicht zu gefährden. Sie brauchen jetzt unsere Solidarität.“

    Infektionskette verlangsamen

    „Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, aber wir nehmen die Verantwortung für die Menschen sehr ernst. Die Gesundheit aller hat absolute Priorität für uns“, so die Kreisvorsitzende Julia Stürmer-Hawlitschek. Prof. Dr. Hubert Seggewiß, der als Stadtrat auf der SPD-Liste kandidiert, schließt sich dem an und empfiehlt aus medizinischer Sicht, Kontakte im öffentlichen Raum auf das notwendige Minimum zu reduzieren. „Es geht jetzt darum, die Infektionskette zu verlangsamen oder gar zu unterbrechen. Nur dann ist gewährleistet, dass die Gesundheitsversorgung vor allem auch der von anderen Erkrankungen Betroffenen gewährleistet ist“, so Seggewiß.

    Eder verweist darauf, dass noch bis Freitag, 15 Uhr, Briefwahlunterlagen im Rathaus abgeholt werden könnten, die bis spätestens Sonntag, 18 Uhr, im Rathaus abgegeben werden müssten. Auch die klassische Stimmabgabe im Wahllokal sei gefahrlos möglich, heißt es in der SPD-Pressemitteilung "Ich rate den Wählerinnen und Wählern, ihren eignen Stift, blau oder rot schreibend, mitzunehmen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen und zu desinfizieren“, erklärt Eder, die es für wichtig erachtet, das Wahlrecht wahrzunehmen und gleichzeitig die persönlich für angemessen angesehene Vorsicht walten zu lassen. 

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