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    Schwanfeld

    SV Schwanfeld: Großprojekte im Vordergrund

    Zum Gruppenbild in der Mitgliederversammlung des SV Schwanfeld fanden sich zusammen: (von links) Erwin Martin, Christa Dünisch, Klaus Scheuring (Vorsitzender Sport), Hedwig Schulz, Monica Räder, Michael Räder (Vorsitzender Öffentlichkeit), Michael Stöhr (Schriftführer), Silvia Seuling (Schatzmeisterin), Stefan Werner (Vorsitzender Liegenschaften). Foto: Silvia Seuling

    Knapp über 40 Mitglieder konnte die Vorstandschaft des SV Schwanfeld zur Mitgliederversammlung im Sportheim begrüßen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Schatzmeisterin Silvia Seuling stellte den Kassenbericht vor. Derzeit hat der SV keinerlei Verbindlichkeiten und sogar ein Guthaben von über 20 000 Euro. Allerdings wird dieses Geld demnächst für die Investition in einen neuen Rasenmäher benötigt. Größere Ausgaben sind außerdem für die Renovierung der Kabinen in Höhe von über 12 000 Euro angefallen. Neben den Mitgliederbeiträgen sind Einnahmen aus der Nutzung des Sportheims, Zuschüsse der Gemeinde und Sportfest-Gelder die größten Faktoren. Zusätzlich bekam der SV, speziell durch die Crowdfounding-Aktion für das Beachvolleyball-Feld, zahlreiche Spenden.

    Kassenprüfer Oliver Sprenger bestätigte im Anschluss eine ordentliche Kassenführung, und die anwesenden Mitglieder entlasteten nach seinem Bericht die Vorstandschaft.

    Vorsitzender Liegenschaften Stefan Werner ging im Anschluss noch einmal auf die Investitionen für den Kabinenumbau und den Rasenmäher ein. Sein Dank galt dann Simone Römmelt und Monica Räder für ihr Engagement zur Bewirtschaftung des Sportheims.  

    Vorsitzender Sport Klaus Scheuring gab einen Überblick über die Situation des Sportbetriebes. Er wies auch auf die teilweise schwierige Situation im Jugendbereich hin, wo Spielgemeinschaften mit den umliegenden Vereinen gebildet werden mussten. Positiv sei, dass der SV als einer der wenigen Vereine im Bereich Herrenfußball noch selbständig bleiben könne. Ziel ist sei, die Jugend weiter zu begeistern.

    Oliver Lintl berichtete dann vom Kabinenumbau mittels einer kurzen Diashow. Beeindruckend sind die fast 1000 Helferstunden, die dabei geleistet wurden, wobei alleine 200 davon auf Frank Hetterich entfielen.

    Die Abteilungsleiter berichteten dann von den Aktivitäten. Mit Trampolin, Volleyball, Korbball, Gymnastik, Tennis, Tischtennis und nicht zuletzt Fußball kann der SV ein sehr reichhaltiges Programm anbieten. In der Trampolinabteilung sind sehr viele Kinder und Jugendliche aktiv. Die Volleyballer hoffen auf schönes Wetter, so dass man demnächst von der Halle aufs Beachvolleyballfeld  wechseln kann. Die Korbballerinen nehmen derzeit mit einer Damenmannschaft und einer Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Großen Anklang finden in der Gymnastikabteilung Pilates und der Rückenkurs, aber auch das traditionelle Turnen ist gut besucht. Die erste Tennis-Herrenmannschaft konnte die Meisterschaft erreichen, außerdem hat man noch zwei Seniorenmannschaften und eine Damenmannschaft. Die Tischtennisabteilung startet mit der ersten Herren-Mannschaft und der Jugend in der Bezirksoberliga, drei weitere Herrenmannschaften nehmen am Punktspielbetrieb teil. Die erste Fußballmannschaft spielt in der Kreisklasse, die zweite in der B-Klasse.

    Bürgermeister Richard Köth wies auf die Wichtigkeit des Sportvereins für die Gemeinde hin.

    Eine besondere Ehre wurde Monica Räder zuteil. Ihr wurde vom BFV der Ehrenamtspreis 2018 für besondere Leistungen verliehen.

    Einige Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt - für 25 Jahre: Tobias Hertlein, Erwin Martin, Katharina  Neubert, Ursula Schurger, Nikolas Leyrer, Franziska Hertlein, Maximilian Hertlein, Stefan  Kirsch; für 30 Jahre: Tobias Rumpel; für 40 Jahre: Hedwig Schulz, Christa Dünisch, Rita Hertlein, Hans-Georg Eichelbrönner, Adolf Göttlicher, Reinhard Huschka; für 50 Jahre: Heinz-Ludwig Wirth, Eva Adelhardt, Birgit Müller, Jürgen Meyer.

    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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