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    Schweinfurt

    SWG: Bellevue-Spatenstich noch Ende November

    Am 23. Oktober fand die Aufsichtsratssitzung der Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt unter dem Vorsitz des Aufsichtsratsvorsitzenden Sebastian Remelé statt. Gegenstand der Tagesordnung war unter anderem der Wirtschaftsplan der SWG für das Jahr 2020. Der Wirtschaftsplan für 2020 prognostiziert ein Jahresergebnis von ca. 1,9 Millionen Euro. Rund 16 Millionen werden in die Bestandsimmobilien und Neubaumaßnahmen investiert heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

    Die Modernisierungsmaßnahmen in der Max-Kaiser-Straße 17 schreiten planmäßig voran. Das Gebäude soll im April 2020 bezugsfertig sein. Die Modernisierungsmaßnahme in der Hermann-Barthel-Straße 64 konnte kürzlich abgeschlossen werden. Seit Oktober ist das Gebäude wieder bewohnt, heißt es weiter.

    Gleiches gilt für die Neubaumaßnahme in der Ludwigstraße 11. Hier sind die Wohnungen seit August wieder vermietet. Die Bauarbeiten für die Neubaumaßnahme in der Ludwigstraße 31 laufen planmäßig. Hier werden mit Fertigstellung im Spätherbst 2020, 14 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.

    Fachfirmen schwer zu bekommen, die Kosten sind hoch

    Weiterhin wurden laut Pressemitteilung die Arbeitsvergaben für verschiedene Projekte behandelt. Vorgestellt wurden unter anderem die Arbeitsvergaben für den ersten Bauabschnitt auf Bellevue; hier ist der Spatenstich noch für Ende November 2019 geplant. Aus Sicht der SWG ist die Lage auf dem Handwerkermarkt nach wie vor angespannt. Die Beteiligung der Fachfirmen an Ausschreibungen ist gering. Zum Teil sind die Ergebnisse der Ausschreibungen gegenüber den prognostizierten Kosten deutlich erhöht, so die SWG.

    Trotz der anhaltenden Entwicklung steigender Preise investiert die SWG auch künftig in die Bestände: der Aufsichtsrat hat die Modernisierung des Gebäudes Oskar-von-Miller-Straße 85 beschlossen. Hier ist der Baubeginn für Frühjahr 2021 vorgesehen. Das Gebäude mit aktuell 48 Wohnungen verfügt über keine Wärmedämmung und keinen barrierefreien Zugang. Der prognostizierte hohe Instandhaltungsaufwand der nächsten Jahre spricht für eine umfassende Modernisierung des Gebäudes, teilt die SWG in ihre Pressemitteilung mit. In erster Linie kann so eine deutliche Verbesserung des energetischen Standards und weitestgehend auch Barrierefreiheit erzielt werden. Im Zuge der Modernisierung wird ein neuer Wohnungsmix realisiert: von den insgesamt 40 Wohnungen sind 24 als familienfreundliche 3- und 4-Zimmer Wohnungen geplant.

    Aktuell gibt es keine 4-Zimmer Wohnungen im Gebäude. Insgesamt werden die Wohnungen an den heutigen Standard angepasst. Durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln werden diese Wohnungen im Zuge der Modernisierung in öffentlich geförderte Wohnungen umgewandelt.

    Bearbeitet von Helmut Glauch

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