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    ÜCHTELHAUSEN

    Sanierungen nicht abschnittsweise angehen

    Der Gemeinderat erteilte die Entlastung für die Jahresrechnung 2016. Zuvor aber nahm die Verwaltung Stellung zu den Anregungen des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses.

    Dessen Empfehlung, für größere bauliche Objekte wie beispielsweise die alte Schule in Zell eigene Abschnitte im Haushaltsplan zu bilden, lehnte die Verwaltung ab. Solche Bauten sollten ebenso extra geführt werden wie beispielsweise die Kirchbergschule, forderte der Ausschuss und Fred Conrad unterstrich dies noch einmal. „Für uns als Gemeinderäte ist es wichtig zu wissen, was die einzelnen Projekte kosten“. Vielleicht gebe man für die alte Schule in Zell ja über Jahre hinweg Geld aus, ohne einen Nutzen davon zu haben, fürchtete er. Grundsätzlich sei dies bedenkenswert, meinte die Verwaltung, allerdings erst bei Objekten, die höhere Kosten verursachen.

    Prüfen wird die Verwaltung den Vorschlag wegen des geringen Stromverbrauchs im Gemeindehaus von Madenhaus, den Zähler, der jährlich über 66 Euro kostet, eventuell abzubauen. Ohne exakte Messung sei der Stromverbrauch allerdings immer Spekulation und außerdem mit Aufwand verbunden, warnte die Verwaltung in ihrer Stellungnahme.

    Des Weiteren hatte der Rechnungsprüfungsausschuss einen Zähler im Rathaus entdeckt, der nicht mehr gebraucht wird; er ermittelte dereinst den Stromverbrauch für die Deckenheizung. Die Verwaltung hat ihn inzwischen ausbauen lassen.

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