• aktualisiert:

    SCHWEINFURT

    Schlägerei in Stadtmitte: Geschlagen und danach geflüchtet

    Am vergangenen Sonntagnachmittag ist es in der Rüfferstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Personen verschiedener Nationalitäten gekommen. Bislang sind bei der Polizei zwei Leichtverletzte bekannt, die unter anderem Prellungen und Abschürfungen davongetragen haben. Gegen mindestens fünf Personen syrischer Herkunft wird jetzt ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung geführt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Polizei hervor.

    Zum Sachverhalt sei bisher lediglich bekannt, dass es am Vorabend in einer Shisha-Bar in Schweinfurt bereits ein erstes Zusammentreffen gegeben haben soll. Dabei standen sich Syrer auf der einen Seite und Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien auf der anderen Seite gegenüber. Hierbei soll es zu einer heftigen verbalen Konfrontation gekommen sein, deren genauere Gründe erst noch ermittelt werden müssten. Zu Straftaten sei es dabei noch nicht gekommen. Die Polizei wurde zumindest nicht verständigt.

    Erst geschlagen dann weggefahren

    Zwei Ex-Jugoslawen waren dann am nächsten Tag gegen 16.45 Uhr zu Fuß in der Rüfferstraße in Richtung Jägersbrunnen unterwegs, wie die Polizei weiter mitteilt. Plötzlich hielten drei Autos, zwei BMW und ein Mercedes, neben ihnen an und fünf Personen stiegen aus. Nach einem kurzen Wortgefecht wurden die zwei Fußgänger von den fünf Personen körperlich angegangen und geschlagen. Anschließend sprangen die Angreifer wieder in die Autos zurück und flüchteten.

    Anhand der abgelesenen Kennzeichen und den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen stehen laut Polizei fünf Verdächtige im Alter zwischen 17 und 29 Jahren fest, die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen. Weitere ausführliche Ermittlungen werden laut Polizei folgen, um den Grund der Auseinandersetzung und den Ablauf der Schlägerei aufklären zu können.

    Polizei sucht weitere Zeugen

    Sollte es weitere Zeugen für die Auseinandersetzungen am Samstag und am Sonntag geben, welche noch nicht von der Polizei kontaktiert worden sind, werden diese gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!