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    SCHWEINFURT

    Schlüssel des Rathauses „kampflos“ an die Narren übergeben

    Prinzessin Tanja II. hält den Schlüssel in den Händen. Mit ihr freuen sich von links Sitzungspräsident Horst Dinkel, Bür... Foto: Anand Anders

    Es ist vollbracht, seit Freitagnachmittag haben die Narren wieder die Schlüsselgewalt über das Schweinfurter Rathaus. Bürgermeisterin Sorya Lippert kapitulierte in Reimform vor den anrückenden Faschingsfreunden und übergab symbolisch den Schlüssel. Die ESKAGE, unterstützt von der Schwarzen Elf und den Antöner Narren, war mit Garden und Pauken und Trompeten (die Ransbachtaler Musikanten aus Weichtungen spielten), aufmarschiert, um die weltliche Macht im Rathaus bis zum Ende der Faschingssession in den Urlaub zu schicken. Als äußeres Zeichen dafür, dass die Bürgermeisterin sich nun etwas mehr Freizeit gönnen könne, wurde ihr im Austausch für den Schlüssel eine Kuscheldecke überreicht. Die Machtübernahme hatten mit ihren Grußworten Sitzungspräsident und ESKAGE-Vorsitzender Horst Dinkel sowie das Prinzenpaar Tanja und Sergei Chevalier vorbereitet. Kaum sei das Karussell vom Weihnachtsmarkt abgebaut, so Dinkel, feiere man schon wieder Fasching. Aber die Session ist eben kurz. Prinzessin Tanja II. erklärte gut gelaunt, dass die närrische Hochburg heuer eigentlich der Reichstag in Berlin sei. So sei doch tatsächlich zum Jahresauftakt das Kindergeld um satte zwei Euro erhöht worden.

    „Yippie, das langt beim Kinderfasching schon für eine halbe Bratwurst.“ Im Innenhof des Rathauses hatten sich zahlreiche Faschingsfreunde eingefunden – nicht nur, um Zeuge der Machtübernahme zu werden, sondern auch schon einmal das Schunkeln zu üben und die Stimmbänder auf die närrischen Gassenhauer der Faschingszeit einzustimmen. Weitere Bilder vom Rathaussturm unter www.mainpost.de.

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