• aktualisiert:

    NIEDERWERRN

    Schnitzeljagd mit Smartphone

    Mr. X ist geschnappt, nach wilder Verfolgungsjagd durch Niederwerrn. Foto: Uwe Eichler

    „Schnell, wir müssen zum Kneipp-Becken am Brauereisee“: Mysteriöse Dinge ereigneten sich in Niederwerrn. Drei Ermittler-Teams von Kindern, die „Top 12“, das „FBI“ und die „Cool Eleven“, alias „Coole 11“, erhielten Hinweise auf markante Niederwerrner Orte zugespielt, per Smartphone, und begaben sich auf Krimi-Schnitzeljagd. „Scotland Yard oder die Jagd nach Mr. X“ nannte sich der Ferienspaß der Kommunalen Jugendarbeit, rund um Andrea Fuchs: zusammen mit der Würzburger Eventagentur Zepra, Abteilung „Spaß und Spiel“.

    In der Live-Version des „Spiels des Jahres 1983“ geht es darum, einen entlaufenen Verbrecher zu fangen. Eben Mr. X, der mit Melone, schwarzem Outfit und großem roten X auf dem T-Shirt flüchtet und immer wieder gesichtet wird. In diesem Fall war das „Spielbrett“ das sonnige Niederwerrn anstelle des nebligen London. Wird der Bösewicht nach etwa zwei Stunden nicht gefunden, ist er frei.

    Nach einem Scotland Yard-Trainingscamp mit allerhand Spielen am Schulpausenhof ging die Jagd los: sie führte die Nachwuchs-Kommissare fast bis nach Oberwerrn. Alle 20 bis 30 Minuten gaben „Streifenwagen“ per Spezial-App den Aufenthaltsort von Mr. X durch. 35 Kinder nahmen an der Verfolgung teil. Am Ende erfolgte der gemeinsame Zugriff durch die Teams der „Cool Eleven“ sowie des FBI: wie sich überhaupt Teamarbeit bei diesem Aktivspiel auszahlt.

    Ganz nebenbei lernten die Kinder noch ihre Heimatgemeinde kennen. Nach dem Fahndungserfolg gab es Urkunden und ein „Mörderspiel“, bei dem der Detektiv einen Blinzelmörder entlarven musste, im großen Kreis.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!