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    Schonungen

    Schonungen legt Regierung neue Pläne vor

    In einer neuen Sitzordnung im vergrößerten Sitzungssaal tagte der Gemeinderat von Schonungen. Das Thema Corona beschäftigte die Räte bei mehreren Punkten. So sieht Schonungen derzeit keinen Anlass, Beschäftigte der Verwaltung oder des Bauhofes freizustellen. In den Büros mit mehr als einem Mitarbeiter kann der vorgeschriebene Abstand gehalten werden, die kleine Teeküche wird nur von einer Person gleichzeitig genutzt und der Besucherverkehr wurde wegen der Pandemie praktisch eingestellt.

    Auch am Bauhof werden keine Besucher mehr zugelassen, die (Mittags-)Pause verbringen die gemeindlichen Kräfte alleine. Stefan Rottmann will prüfen, wie Kontrollgänge durch jetzt geschlossene Liegenschaften erfolgen können. Das Schwimmbad, so führte der Rathauschef aus, befinde sich derzeit in der vorgezogenen Revision. Rottmann erklärte, dass alle Schließungen im Gemeindeblatt veröffentlicht wurden und die Bürger so  aufgeklärt wurden

    Andre Merz zeigte sich verärgert über den Fortgang der Kanalarbeiten in Marktsteinach. Der dritte Bürgermeister hatte sich eine intensivere Einbindung des Gemeinderates gewünscht und bemängelte die voranschreitenden Arbeiten vor Ort. Es geht dabei um die innerörtliche Verkehrsführung. Bürgermeister Rottmann verwies in seiner Replik auf die Beratungen in der letzten Sitzung des Gemeinderates und lud Merz ein, zusammen die Baustelle zu besuchen und die angegangenen Lösungen zu begutachten.

    Kritik an Forster Verkehrsspiegel

    Der alte Verkehrsspiegel in Forst war schon stark beschädigt und musste ausgetauscht werden. Der neue Standort des Spiegels stellt aber für Autofahrer keine Hilfe mehr beim Befahren der schwer einsehbaren Kreuzung dar, monierten zwei Gemeinderäte. Stefan Rottmann versprach, sich um dieses Problem zu kümmern, verwies aber darauf, dass die Verwaltung den neuen Standort bereits geprüft hatte.

    Barrierefreie Umkleideräume und Toiletten

    Der Grundschulausschuss hatte getagt und möchte der Regierung von Unterfranken die nun geänderten Pläne für die Turn- und Schwimmhalle zur Prüfung vorlegen. Bei den Änderungen geht es in erster Linie um barrierefreie Umkleideräume und Toiletten. Stefan Rottmann präsentierte die Pläne für die unterschiedlichen Stockwerke und betonte die Bedeutung des neuen externen Aufzuges, der den Zugang zu den Räumen jedermann ermögliche. Auch der Zugang zu den Toiletten – bei Veranstaltungen in der Turnhalle bisher ein Schwachpunkt – wird neu geregelt, die WCs erhalten mehr Fläche. Andre Merz gab zu Bedenken, dass die Wartung und die Kosten für den Fahrstuhl höher liegen könnten, als man dies bis jetzt erwarte. Den jetzigen Planungsstand schickt die Gemeinde an die Regierung, um detaillierte Auskünfte über weitere Umbauwünsche und mögliche Fördergelder zu erhalten.

    Der neue Gemeinderat wird vorerst mit der alten Geschäftsordnung weiter arbeiten. Das beschlossen die noch bis Ende April zuständigen Räte. Erst nach der Vereidigung Anfang Mai soll sich das neu gewählte Gemeindeparlament mit dieser Thematik beschäftigen.

    Beschwerden über freilaufende Hunde

    Nochmals deutlich auf die Anlein-Pflicht für Hunde soll das Gemeindeblatt hinweisen. Es mehren sich die Beschwerden, dass die Vierbeiner frei auf den Rad- und Fußgängerwegen herumspringen.

    Der bisherige Feuerwehrkommandant bleibt in Löffelsterz weiter in Amt. Alexander Nicklaus und Stefan Rottmann waren bei der Wahl von Bruno Liszka und dessen Stellvertreter Michael Memmel dabei. Der Gemeinderat bestätigte die Führung der Löffelsterzer Wehr.

    Leider wird es in absehbarer Zeit kein abschließendes Essen des "alten Gemeinderates" geben. Stefan Rottmann bedauerte dies. Gerne hätte er den Räten, die nach dem 1. Mai nicht mehr im Gemeinderat sitzen, in einem würdigen Rahmen Dank gesagt. Er verwies auf die sehr gute Arbeit, was sich auch in der finanziellen Lage der Gemeinde positiv niederschlug. Rottmann hofft, dass man dieses seit langem geplante Treffen später nachholen könne.

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