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    Schweinfurt

    Schulstadt Schweinfurt: 14 984 Schüler und 672 Klassen

    Erneut erhöht hat sich die Schülerzahl an den Grundschulen, allerdings um lediglich 14 Schüler oder 0,9 Prozent. Ähnlich gering ist ein Rückgang an den Mittelschulen.
    Der dickste Brocken beim Bauunterhalt ist im städtischen Haushalt 2020 für die Schulen (drei Millionen Euro) vorgesehen. Berücksichtigt sind dabei nicht die Investition von 20 Millionen Euro für die neue Körnerschule in dem neuen Stadtteil Bellevue. Das bisherige Schulgebäude (Bildmitte) soll nach 2022 die Fachoberschule (ehemals Goetheschule, rechts im Hinterrund) nutzen.
    Der dickste Brocken beim Bauunterhalt ist im städtischen Haushalt 2020 für die Schulen (drei Millionen Euro) vorgesehen. Berücksichtigt sind dabei nicht die Investition von 20 Millionen Euro für die neue Körnerschule in dem neuen Stadtteil Bellevue. Das bisherige Schulgebäude (Bildmitte) soll nach 2022 die Fachoberschule (ehemals Goetheschule, rechts im Hinterrund) nutzen. Foto: Fuchs-Mauder

    Schweinfurt darf sich "Stadt der Schulen" nennen, was die aktuell vom Amt für Sport und Schulen zusammengestellten Zahlen belegen. Die 48 allgemein bildenden, beruflichen und Förderschulen haben 14 984 Besucher. Nicht eingerechnet sind die rund 3000 Studenten der Abteilung Schweinfurt der Hochschule für angewandte Wissenschaften.

    Schweinfurt hat neun Grund-, vier Mittel-, drei Realschulen und vier Gymnasien sowie das Bayernkolleg und das Telekolleg MultiMedial. Dazu kommen vier Berufsschulen, sechs Fach- und sieben Berufsfachschulen, eine Wirtschaftsschule, die Fachober- und die Berufsoberschule, die Fachakademie für Sozialpädagogik, vier Förderschulen und die Schule für Kranke.

    16 bis 24 Kinder in den Grundschulklassen

    Für die 1850 Grundschüler wurden in diesem Schuljahr 90 Klassen gebildet, wobei die Klassenstärke zwischen 16 und 24 Kinder schwankt. Der Anteil der Erst- bis Viertklässler mit Migrationshintergrund liegt bei 61 Prozent und ist an der Friedrich-Rückert-Schule mit 86 Prozent besonders hoch und an der Montessori-Grundschule mit zwölf Prozent weit unterdurchschnittlich. Die deutsche Statsangehörigkeit besitzen 76 Prozent der Grundschüler. Von den 1170 Mittelschülern (in 56 Klassen) haben 57 Prozent einen Migrationshintergrund; 74 Prozent haben die deutsche Staatsangehörigkeit.

    An den weiterführenden Schulen liegt der Anteil der Schüler mit deutscher Staatsangehörigkeit bei deutlich über 90 Prozent. In den 65 Klassen der Realschulen sitzen 1629 Kinder und Jugendliche, in den 86 Klassen der Gymnasien 2811 Schüler. Der Anteil von Mädchen und Jungen ist in den Realschulen und Gymnasien nahezu ausgeglichen.

    Rückgänge bei den weiterführenden Schulen

    Die 318 Klassen der beruflichen Schulen haben 6658 Besucher; die 75 Klassen der Förderschulen 609 Besucher. 

    Die Anzahl der Klassen und Schüler im Grundschulbereich hat sich in den letzten zehn Jahren wenig verändert. Waren dort im Jahr 2009 noch 1673 Schüler notiert, so sind dies aktuell 1659. Ein Tiefpunkt war 2014 mit 1472 Schülern erreicht. Im gleichen Zeitraum ging die Zahl der Mittelschüler von 1013 auf 948 zurück, die der Realschüler von 1706 auf 1533, die der Gymnasiasten von 3148 auf 2051 und die der Besucher an den beruflichen Schulen von 4486 auf 3966.

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