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    Schwanfeld

    Schwanfeld will Energieeffizienz-Netzwerk nutzen

    Thomas Lintl ist in der Zeit zwischen dem 9. und dem 20. Juni Vertreter des Bürgermeisters. Die Benennung im Gemeinderat war notwendig geworden, weil neben Amtsinhaber Richard Köth auch dessen Stellvertreter Doris Neuhoff und Kurt Eichelbrönner nicht in Schwanfeld sind. Thomas Lintl nahm die Berufung, die ohne Gegenstimme erfolgte, an. In sehr wichtigen Angelegenheiten wird wohl Köth oder einer seiner beiden ständigen Stellvertreter früher als geplant in das Rathaus zurück kehren.

    Die Diskussion wurde bis ins Detail geführt und die Notwendigkeit eines gemeindlichen Brennholz-Lagerplatzes für private Holzwerber abgewogen. Schon bei der letzten Sitzung des Gemeinderates wurden erste Gedanken zu diesem Thema ausgetauscht. Nach der Prüfung möglicher Lagerorte und ersten Berechnungen über die benötigte Fläche, nahm der Gemeinderat Abstand von weiteren Planungen. Ein solcher Platz müsste – für die Gemeinde – kostenneutral vermietet oder verpachtet, wasser- und naturschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden und der Straßenverkehr dürfte nicht zusätzlich eingeschränkt sein. Bei einer Gegenstimme fassten die Gemeinderäte den Beschluss, den Gedanken vorerst nicht weiter zu verfolgen.

    Jugendarbeit wird gefördert

    Exakt nach dem Schwebheimer Modell fördert die Gemeinde zwei Maßnahmen der Jugendarbeit; für den Musikverein werden 140 und für die Jugendfeuerwehr 75 Euro aus dem Gemeindesäckel als Zuschuss gewährt. Bürgermeister Richard Köth informierte den Gemeinderat und die Öffentlichkeit, dass das Staatliche Bauamt Waldflächen erworben habe. Es geht dabei um das schon im Gemeindeparlament vorgestellte neue Regenrückwasserbecken an der ST2270 zwischen Theilheim und Schwanfeld.

    Als einzelne Gemeinde tritt Schwanfeld dem Energieeffizienz Netzwerk bei. Das Gemeinschaftsprojekt des Überlandwerkes Mainfranken (ÜZ) und des Ife (Institut für Energietechnik, Amberg) stellte Richard Köth dem Gemeinderat näher vor. Köth war Gast der Informationsveranstaltung und hatte die ÜZ-Powerpoint-Präsentation mitgebracht.

    Umstieg auf moderne LED-Technik

    Im Rahmen des neuen Netzwerkes werden innerhalb von drei Jahren Beratungsleistungen gefördert, Treffen und Fachvorträge rund um das Thema Energie veranstaltet. Als praktische Beispiele nannte Köth die von der ÜZ konzipierte Kalt-Wärme-Energieerzeugung in Neubaugebieten oder auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik. Die "Mitgliedschaft" kostet die Gemeinde 720 Euro im ersten und 1180 Euro in den Folgejahren.

    Auch die Beratungsleistungen sind im ersten Jahr günstiger, der Tag Fachberatung wird mit 240 Euro in Rechnung gestellt, im zweiten und dritten Jahr muss die Gemeinde 400 Euro für diese Leistung investieren. Die Beratungsleistungen aus dem Netzwerk können als Leistungsphasen eins und zwei in andere Planungen eingebunden werden und senken so die Ausgaben in diesem Bereich. Nach kurzer Beratung entschied sich der Gemeinderat bei einer Gegenstimme, dem Netzwerk beizutreten; einstimmig votierten die Räte für die Vorgehensweise: die Gemeinde Schwanfeld, nicht die VG, soll Teil der neuen Kooperation werden.

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