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    Schweinfurt

    Schweinfurt: Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs

    Die besten Leserinnen und Leser von acht Schweinfurter Schulen traten an, um den Vertreter der Stadt für den Bezirksentscheid zu ermitteln. So lief der Vorlesewettbewerb.
    Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs. Von links: Veranstalterin Monika Neuschwanger von der Buchhandlung Collibri sowie die Teilnehmer Asja Sparks, Noah Liebald, Fabian Schüssler, Chiara Lotz, Marcel Behr, Constantin Ankenbrand, Iman Tahir und Jonas Herrmann. Foto: Lukas Brand

    Schon zum 61. Mal findet dieses Jahr der bundesweite Vorlesewettbewerb statt. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich deutschlandweit rund 7000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen. Mit circa 600 000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Den Initiatoren des Wettbewerbs ist es wichtig, "die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken". Wie bereits seit über zehn Jahren fand der Regionalentscheid der Stadt Schweinfurt in der Buchhandlung Collibri statt.

    Acht Schüler traten hier gegeneinander an, um den Vertreter der Stadt für den Bezirksentscheid zu ermitteln. Weil die teilnehmenden drei Mädchen und fünf Jungs bereits die Vorentscheide in ihren jeweiligen Klassen und Schulen gewonnen haben, wird es, so Veranstalterin Monika Neuschwanger, an diesem Tag keine Verlierer geben, da alle Teilnehmer bereits Lesechampions seien. 

    Aufgeteilt war der Vorlesewettbewerb in zwei Runden. Zunächst durften alle Schüler einen selbst mitgebrachten Text vortragen. Von Fußballgeschichten über Gestaltenwandler bis hin zu berittenen Dinosauriern war dabei thematisch einiges geboten. In der zweiten Runde sollte jeder Teilnehmer einen zusätzlichen Fremdtext vorlesen. Hierzu hatte Monika Neuschwanger das Buch "Twittern ist auch keine Lösung, Donald Trump!" von Britta Riederer ausgewählt. Es beinhaltet fiktive Briefe von Kindern an große Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Kim Jong-un oder eben Donald Trump, von denen jeder Schüler einen vortragen sollte. 

    Constantin Ankenbrand fährt zum Bezirksentscheid

    Nachdem alle Briefe vorgelesen waren, musste die Jury einen Sieger küren. Durchsetzen konnte sich am Ende Constantin Ankenbrand, der nicht nur durch eine gute Lesetechnik, sondern auch mit einer lebendigen Interpretation überzeugen konnte. Er wird somit die Stadt Schweinfurt auch beim kommenden Bezirksentscheid vertreten. 

    Weil an diesem Tag jedoch alle Sieger sein sollten, bekamen auch die anderen Kinder jeweils eine Urkunde und einen Buchpreis. Teilgenommen haben neben Constantin Ankenbrand auch Jonas Herrmann, Noah Liebald, Asja Sparks, Fabian Schüssler, Iman Tahir, Chiara Lotz und Marcel Behr.

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