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    SCHWANFELD

    Selbst sind die Schwanfelder

    Es ist vollbracht: Der Beachvolleyballplatz in Schwanfeld macht nach der Sanierung seinem Namen wieder alle Ehre. Foto: Guido Chuleck

    Es ist vollbracht: mit einem Volleyballturnier weihten die Schwanfelder ihren sanierten Beachvolleyballplatz ein. Abends feierte die kleine Gemeinde einen Gottesdienst am benachbarten Sportgelände mit anschließendem Public Viewing zum Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen Schweden, und am Sonntag stürzten sich viele Spielwillige in ein „Spiel ohne Grenzen“, inklusive Festbetrieb mitsamt Kaffeebar.

    Möglich wurde das durch das Crowdfunding der VR-Bank Schweinfurt. Bei der Aktion legte die Bank bei jeder Spende ab fünf Euro selbst zehn Euro drauf. Unterm Strich waren so 4350 Euro zusammengekommen. 134 Unterstützer hatten 3360 Euro zusammengekratzt, 990 Euro steuerte die Bank bei, und bei der Einweihung stockte Vorstandschef Wolfgang Schech diesen Betrag aus seinem Taschengeld auf 1000 Euro auf. „Damit ist der Beachvolleyballplatz aus seinem Dornröschenschlaf geweckt worden“, so Schech.

    Dank der vielen Geldspenden und der Initiative vieler aus dem kleinen Ort ist der Beachvolleyballplatz jetzt in einem Zustand, der einer derartigen Anlage auch würdig ist. Tonnenweise kam neuer Sand, das Spielfeld ist ordentlich abgegrenzt, hat neue Pfosten und ein neues Netz. Aus ausrangierten Bänken einer Turnhalle entstand eine vernünftige Sitzgelegenheit für zehn Personen. Und so ganz nebenbei schreinerte der mittlerweile pensionierte Abteilungsleiter der Volleyballer, Kurt Eichelbrönner, eine transportable Sitzbank für zwei Personen.

    Auch die Bürgerstiftung Schwanfeld hatte ihr Scherflein beigetragen, sagte Bürgermeister Richard Köth. „Erledigt eine Gemeinde nur ihre Pflichtaufgabe, haben wir keinen lebenswerten Ort, aus dem die Bürger keine Impulse liefern“, sagte er. In Schwanfeld würden sie halt diese Impulse liefern, und das machte Köth besonders stolz, weil die Volleyballer eben nicht nach der Gemeinde gerufen, sondern mit Hilfe ortsansässiger Betriebe selbst die Ärmel hochgekrempelt hatten.

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