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    POPPENHAUSEN

    Seniorenbeirat bereitet Messe vor

    Der aktive Seniorenbeirat von Poppenhausen Inge Werner, Erna Ketterl, Manfred Breitenbach und Klaus Rebhan. Foto: Seniorenbeirat Poppenhausen

    Mit der ersten Seniorenmesse im Oktober in Poppenhausen betritt der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuland. Manfred Breitenbach schildert die „Erfolgsstory Seniorenbeirat“.

    2011 wurde der Beirat für die sechs Gemeindeteile ins Leben gerufen, rund jeder vierte Poppenhäuser ist 60 Jahre alt oder älter. Manfred Breitenbach erinnert sich an den schwierigen Start und daran, dass nicht jeder im Gemeinderat für die Gründung war. Neben ihm gehörten Klaus Rebhan, Inge Werner und Ludwig Mergenthal zum Leitungsgremium; für Mergenthal rückte 2016 Erna Ketterl nach.

    „Wir haben vieles alleine auf die Beine gestellt“, unterstreicht Manfred Breitenbach, er vergisst aber auch nicht die Hilfestellung der Gemeinde: 500 Euro Zuschuss gibt es im Jahr für die Aktivitäten und Veranstaltungen aus dem Gemeindesäckel und jeden Mittwoch nimmt Manfred Breitenbach oder einer seiner Partner im Rathaus Platz, um sich den Fragen und Anregungen der Senioren zu stellen.

    Die größte Aufmerksamkeit in Poppenhausen hat der Seniorenbus inzwischen erlangt. Kostenfrei kutschiert der Seniorenbeirat die älteren Poppenhäuser von den ausgewiesenen Haltestellen zum Einkaufen und zurück. Nicht selten trägt der Busfahrer die schweren Taschen dann mit ins Haus. Zum Gelingen des Bus-Projekts haben einige heimische Firmen beigetragen: Manfred Breitenbach erinnert sich an die erste Begegnung mit der Firma Stephan, die bis heute kostenfrei den Bus und die Tankfüllung zur Verfügung stellt.

    Ein ganzes Jahr warten die Senioren sehnsüchtig auf ihren gemeinsamen Ausflug. Um die 90 Männer und Frauen fahren laut Breitenbach dann mit. Die Reisen führten in den letzten Jahren nach Mittelfranken und ins nahe Thüringen. Schöne Landschaften und Wissenswertes über Land und Leute stehen jeweils auf dem Programm.

    Das jüngste Kind des Beirates ist die „Nachbarschaftshilfe“. In Poppenhausen – das heißt in den sechs Gemeindeteilen – sind mehr Helfer registriert, als Menschen, die diese Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Breitenbach vermutet, dass es in erster Linie daran liegt, dass die alten Menschen keine Fremden in ihre Wohnung lassen wollen. Dort, wo sich Helfer und Hilfsbedürftige auf das Miteinander eingelassen haben, laufe es gut. Sechs hilfsbereite Poppenhäuser unterstützen ihre alten Nachbarn, in erster Linie sind es Arbeiten im Haushalt, die von den Helfern übernommen werden, berichtet Breitenbach.

    Anfang Oktober soll die erste Seniorenmesse die Poppenhäuser über alles Mögliche im Alter informieren. Firmen haben ihre Beteiligung fest zugesagt, das Gesundheitsamt präsentiert sich – wie andere Organisationen auch – in der Werntalhalle mit Informationen und einem Programm zum Mitmachen.

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