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    SENNFELD

    Sennfelder feiern Friedens- und Freudenfest

    Die Planpaare 2018 (von links) Zweite Tanzleiterin Lisa-Maria Woytinnek, Bürgermeister Oliver Schulze, Lina Spiegel und ... Foto: Klemens Vogel

    „Sitt und Tracht der Alten, wollen wir erhalten!“ Nach diesem Wahlspruch feiern die Sennfelder am ersten Septemberwochenende ihre Plankirchweih – die Kirm. Das Hochfest im örtlichen Terminkalender erinnert an die im Dreißigjährigen Krieg verlorene, 1649 wiedererlangte Reichsfreiheit und endgültige Religionsfreiheit.

    Die seit über 360 Jahren währende Treue, lebendige Verbundenheit und Beständigkeit zahlloser Generationen zum Sennfelder Friedens- und Freudenfest wurde 2016 mit der Eintragung in das bayerische und das bundesdeutsche Verzeichnis für immaterielles Kulturerbe zur Erfüllung des UNESCO-Übereinkommens ausgezeichnet und gewürdigt.

    Die Kirm beginnt am Samstag, 1.September um 14 Uhr mit dem Einholen des Planbaums in der Hauptstraße, dessen Hochhieven sich auf dem Plan um 15.30 Uhr anschließt. Ab 19.30 Uhr spielen „Die Jungen Sennfelder“ bei der Vorstellung der Planpaare. Nach dem Plangottesdienst um 13 Uhr, den der Posaunenchor mitgestaltet, beginnt der Festbetrieb am Sonntag (2. September) mit dem „Aushätschen der Gänsdreckli“ (Tanz mit den kleinen Sennfelderinnen in Tracht) mit den Planburschen.

    Nach den Ehrentouren erfolgt die Einführung, indem die Planpaare zunächst nur Ortsprominenz, Eltern und Verwandte zum Tanz auffordern. Erst ab 16 Uhr ist dann der Plan für alle Kirchweihbesucher freigegeben.

    Am Kirchweihmontag ab 14 Uhr tanzen die Planburschen in Gehrock und Zylinder. Um 17 Uhr sind die „Jubelplanpaare“ zu Ehrentouren eingeladen. Am Sonntag, 9. September tanzen die Planpaare zur Nachkirchweih wieder in Tracht.

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