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    Niederwerrn

    So aktuell wie vor 100 Jahren

    Die Junge Oberwerrner Bühne präsentiert demnächst ihre 39. Produktion im Pfarrheim. Gespielt wird der Schwank „Zwangseinquartierung“ von Franz Arnold und Ernst Bach. Von diesem Erfolgsduo hat die Theatergruppe bereits mehrere Werke inszeniert, die dem Publikum jeweils einen vergnüglichen Abend beschert haben.

    Der Schwank erlebte seine Weltpremiere am 3. April 1920 und kann somit in diesem Jahr das 100. Jubiläum seiner Uraufführung feiern. Trotz des vermeintlich hohen Alters habe der Schwank nichts an Aktualität oder Spritzigkeit eingebüßt, schreibt die Theatergruppe in einer Pressemitteilung.

    Zum Inhalt: Kommissionsrat Anton Schwalbe möchte sich eigentlich aus der Firma zurückziehen und sein Leben genießen. Aber es kommt ganz anders. Nicht nur gibt es im Betrieb andauernd Ärger mit der Belegschaft, auch die Dienerschaft in der Villa möchte sich nicht mehr einfach so herumkommandieren lassen. Schwalbes Neffe will auf gar keinen Fall die Firma übernehmen und schon gar nicht die ihm zugedachte Tochter von Antons Kompagnon heiraten. Aufgrund der grassierenden Wohnungsnot muss Schwalbe darüber hinaus diverse Personen im Rahmen einer Zwangseinquartierung als Gäste in seiner Villa dulden. Und zu guter Letzt scheint ihm auch noch ein pikantes Abenteuer aus seiner Jugendzeit zum Verhängnis zu werden.

    Es wirken mit: Thomas Spath, Tobias Reuß, Katharina Ziegler, Matthias Herter, Carolyn Englert, Tobias Günzel, Carina Hofmann, Peter Kuhn, Doris Paul, Elisabeth Hofmann und Frank Hofmann.

    Produktion und Regie liegen in der Hand von Peter Kuhn, bekannt als Büttenredner der Schwarzen Elf Schweinfurt sowie aus der Fernsehsendung „Fastnacht in Franken“.

    Die Aufführungstermine: 20. März, 22. März, 27. März, 28. März, 29. März, 3. April, 4. April und 5. April, jeweils um 19.30 Uhr (sonntags 18.30 Uhr). Der Eintrittspreis beträgt 9 Euro. Der Vorverkauf beginnt am 8. März und findet bis zum 18. März (sonntags 16 bis 17 Uhr; mittwochs 19 bis 20 Uhr) statt. Karten gibt es auch an der Abendkasse, jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung im Pfarrheim.

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    Bearbeitet von Jochen Jörg

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