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    RÖTHLEIN

    So kam es zum Chemieunfall in Röthlein

    70 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 24 Aktive vom Rettungsdienst waren bei dem Einsatz in Röthlein am Montag dabei. Foto: Feuerwehr Röthlein

    Auf dem Firmengelände eines Logistikunternehmens am Etzberg in Röthlein ist es am Montagnachmittag zu einem Unfall mit der Chemikalie Benzaldehyd gekommen. Laut Polizeibericht erlitten neun Beschäftigte der Firma hierdurch leichte Verletzungen. Die Ursache für den Austritt der Flüssigkeit aus einem Fass gegen 16 Uhr ist laut Polizei bisher ungeklärt. Der Bereich um das Firmengelände wurde vorsorglich abgesperrt.

    Die Flüssigkeit wurde umgepumpt

    Nach Informationen der Integrierten Leitstelle (ILS) wurde das Fass mit Benzaldehyd beschädigt, wodurch es zum Austritt des Stoffes kam. Die Feuerwehren aus Röthlein, Grafenrheinfeld, Sennfeld und Werneck seien im Einsatz gewesen. „Unter Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen mussten sie die die Flüssigkeit umpumpen“, so die ILS weiter.

    Zehn Mitarbeiter des Betriebs seien vom Rettungsdienst vor Ort behandelt worden, sechs von ihnen mit Atemwegsproblemen in Schweinfurter Krankenhäuser gebracht worden.

    Knapp 100 Einsatzkräfte vor Ort

    Laut ILS war die Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen und etwa 70 Einsatzkräften an der Einsatzstelle, der Rettungsdienst mit neun Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften. Um 20 Uhr sei der Einsatz – bei dem die Leitstelle personell verstärkt worden war – beendet worden.

    Die Ermittlungen vor Ort übernahmen Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Laut Polizei bestand für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

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