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    Schweinfurt

    So lohnt sich die energetische Sanierung

    Alte Heizkessel, eine schlechte Wärmedämmung oder zugige Fenster: Viele Häuser verbrauchen unnötig Energie für Heizung und Warmwasser. Dennoch zögern die Eigentümer oft, ihre Immobilie energetisch zu sanieren. Die Verbraucherzentrale in Schweinfurt gibt Tipps, wie sich Maßnahmen sinnvoll planen lassen.

    Wer die Renovierung seines Hauses etwa wegen Putzschäden oder einer schmutzigen Fassade ins Auge fasst, sollte solche Sanierungsanlässe gleich für die energiesparende Modernisierung nutzen, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Kosten für Gerüst, Putz und Farbe entstehen dabei sowieso, und die Ausgaben für die Wärmedämmung fallen dann anteilig deutlich geringer aus“, betont die Energieberatung der Schweinfurter Verbraucherzentrale.

    Die energetische Sanierung eines Hauses kann zum Beispiel von oben nach unten erfolgen. Das heißt: Zuerst sollten Eigentümer die Gebäudehülle wie Dach, Fassade oder Fenster dämmen und dann erst eine neue Heizung auswählen. Eine gute Dämmung verringert den Energiebedarf, sodass die Heizung am Ende viel kleiner ausfallen kann. „Wer umgekehrt vorgeht und erst die Heizung erneuert, läuft Gefahr, dass die neue Heizung am Ende viel zu groß für das gedämmte Haus ist“, so die Verbraucherzentrale.

    Lassen sich diese Arbeiten nicht auf einmal angehen, führt auch eine schrittweise Sanierung zum Ziel. Bei dieser Vorgehensweise müssen allerdings bei jedem Schritt schon die nächsten bedacht werden, damit auch alle Maßnahmen zueinander passen.

    Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Schweinfurt berät zu allen Fragen des energetischen Ist-Zustands und zur Planung geeigneter Maßnahmen sowie deren Förderung. Die Beratung ist kostenlos und findet jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr in der Judengasse 10 statt. Termine können unter Tel.: (09721) 21717 oder am kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter Tel.: (0800) 809802400 vereinbart werden. Die Bundesförderung für die Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

    Bearbeitet von Gabriele Kriese

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