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    Oberschwarzach

    Spende für die Sanierung des Friedhofkreuzes in Siegendorf

    Karlheinz Lechner (rechts) übergab Bürgermeister Manfred Schötz eine Spende in Höhe von 367 Euro für die Sanierung des Friedhofkreuzes Foto: Gudrun Theuerer

    Marktgemeinderat Karlheinz Lechner nutzte bei der jüngsten Sitzung des Markgemeinderats Oberschwarzach die Möglichkeit, den Spendenerlös der bei der Segnung des Siegendorfer Friedhofs zusammen gekommen war an Bürgermeister Manfred Schötz zu übergeben. Die Spende in Höhe von 367 Euro wird für die Sanierung des Friedhofskreuzes von Siegendorf verwendet werden.

    Der zweite Bauabschnitt des Baugebietes Tannenbühl in Wiebelsberg war ebenfalls ein Thema der Sitzung. Für den Wendehammer hatte das Planungsbüro Planungsschmiede Braun einige Alternativen für die Anordnung der Parkplätze und der Grünfläche ausgearbeitet. Bürgermeister Manfred Schötz stellte die vier Varianten noch einmal vor. Eine fünf Meter breite Umfahrung ist bei allen Varianten vorgesehen, die Anzahl der Parkplätze bzw. der Bäume waren allerdings unterschiedlich. Die Räte entschieden sich für eine Variante mit vier Parkplätzen und drei Bäumen. Das Architekturbüro sollte allerdings versuchen, die Parkplätze etwas schräg anzuordnen, so dass die Ein- und Ausfahrt für die Fahrzeuge einfacher ist. Bürgermeister Schötz informierte weiterhin darüber, dass die Telekom das Baugebiet mit Glasfaser anbieten wird.

    "Barrierefreiheit" ist auch ein Thema im Bezug auf die Homepage der Marktgemeinde.  Neben einer Vorlesefunktionen soll außerdem noch ein Besucher-Zähler mit in die Seite eingebunden werden. Aus diesem Grund hatte sich Markgemeinderat Jürgen Brehm bei der Firma K&K aus Gerolzhofen über die Möglichkeiten einer Erweiterung der aktuellen Homepage erkundigt und berichtete in der Sitzung. Aktuell laufe die Homepage der Marktgemeinde die erst  im August 2015 von K&K überarbeitet worden war, noch auf einer alten Platform die nicht mehr weiter entwickelt wird. Die daher notwendige Umstellung der Seite würde die Markgemeinde trotz einem gewährten Rabatt noch knapp 15 000 Euro kosten.

    Die Gemeinderäte entschieden sich daher aufgrund der Kosten, die aktuelle Seite zu belassen, da alle benötigten Information zur Verfügung stehen würden. Außerdem kann der Besucher-Zähler auch zeitnah auf der aktuellen Plattform mit eingepflegt werden.

    Die Bereitstellung einer öffentlichen Wallbox an der Grundschule war ein weiteres Thema der Sitzung. Für einige Lehrer die mit Elektrofahrzeugen zur Schule kommen als auch für die Öffentlichkeit wäre die Errichtung zweier Boxen interessant. Ein Standort könnte in der Nähe des Turnhallen-Eingangs sein. Die Räten waren der Idee grundsätzlich nicht abgeneigt, beauftragten Bürgermeister Schötz allerdings damit, zunächst die notwendigen Arbeiten und Kosten zu ermitteln.

    Zum Vergabe-Verfahren für das Schloss berichtete Bürgermeister Manfred Schötz, dass der Ausschreibungsentwurf nun feststehe und weitergegeben werden könne. Folgender Zeitplan ist vorgesehen: Nach der finalen Abstimmung kann die Veröffentlichung im Internet erfolgen. Die Bewerbungen sollten dann bis  Kalenderwoche 48/49 abgegeben werden. Danach erfolgt die Prüfung durch die Beratungsfirma "gk Projektmanagement" aus Kitzingen. Nach den Auswahlgesprächen sollte die Vergabe dann Ende Februar/ Anfang März 2020 erfolgen.

    Marktgemeinderat Georg Solf berichtete über das Netzwerktreffen Energieeffizienz in Wiesentheid bei der das Nahwärmenetz Wiesentheid vorgestellt und erläutert worden war. Weiterhin gab es Besprechung mit den  einzelnen Netzwerkteilnehmern. Einige Projektvorschläge waren bereits bekannt. Das Thema  Klärschlammentwässerung,– trocknung und -verbrennung hatte sich als gemeindeübergreifend herauskristallisiert, so dass die Überlegung im Raum ist, dies nun landkreisübergreifend mit allen vier Netzwerken zu bearbeiten. Die ÜZ wird klären, ob es dazu ein gemeinsames Treffen geben kann. Weitere Themen die die Markgemeinde noch einbringen wird sind die Ortsbeleuchtung und das Kaltwärmenetz für das Schloss.

    Ein Biker-Park soll in der Marktgemeinde entstehen. Dafür gibt es neben einer privaten Initiative auch die Bereitschaft bei der DJK Oberschwarzach dazu eine Unterabteilung zu gründen. Beide Initiativen wollen sich nun gemeinsam über einen mögliche Zusammenarbeit und einen Standort beraten und dann wieder auf die Marktgemeinde zukommen.

    Zum Abschluss gab es noch einen Aufruf des Gleichstellungsbeauftragten der Marktgemeinde, Arthur Mayer, an die Frauen der Gemeinde. Diese sollten ihre Chance nutzen und sich für die nächste Wahl als Gemeinderätin aufstellen lassen. Ziel sei es, dass mindestens eine Frau in der nächsten Wahlperiode im Gemeinderat sitzt.

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