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    WETZHAUSEN

    Spiel und Spaß bei der Feuerwehr

    Viel Spaß gab's für die Kinder beim Besuch bei der Feuerwehr in Wetzhausen. Die Betreuer von links Armin Mantel-Hepp, Di... Foto: Rita Steger-Frühwacht

    „Mit Spiel und Spaß die Kinder an die Aufgaben der Feuerwehr heranführen“, so beschreibt Micheal Heusinger das Ziel des Ferienspaßangebotes „Besuch bei der Feuerwehr“. Als Kommandant der Wehr Wetzhausen-Mailes, die dieses Jahr für die acht Ortsteilwehren von Stadtlauringen diesen Ferienspaß ausrichtete, sieht er aber diesen Nachmittag wie sein Feuerwehrkollege aus Sulzdorf, Armin Mantel-Hepp, als ein Angebot für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Kinder in den Sommerferien.

    Die abwechslungsreichen Spiele waren an fünf Stationen aufgebaut. Oft kombiniert mit kleinen Übungen oder Infos aus dem Einsatzgebieten einer Wehr gaben sie den teilnehmenden Kindern Einblick in das Rettungs- und Feuerlöschwesen.

    „Wo muss man anrufen, was tun wenn?s brennt?“ diese Fragen stellte Simon Gock den Kindern. Einige wussten die Telefonnummer 112 für den Notruf. Aber Simon Gock, der in Stadtlauringen die Kinderfeuerwehr für die Gesamtgemeinde leitet, wies darauf hin, dass man seinen Namen, die Zahl der Verletzten, den Ort und „Was passiert ist“ nennen muss. Bei einem Brand in der Schule darf die Scheibe des Feuermelders eingeschlagen werden, um Alarm auszulösen, so Gock.

    Wie Feuerwehrleute nach Übungen oder Einsätzen mit Löschwasser das Wasser in den eingesetzten Schläuchen entfernen, wurde bei der Station der Altenmünsterer Wehr mit einem Ball geübt. „Im Ernstfall ist genaues Werfen des Leinenbeutels angesagt“, betonte Armin Mantel-Hepp. Die Sulzdorfer Wehr, deren Kommandant er ist, hatte für die Kinder Zielwerfen mit diesem feuerwehrtechnischen Gerät aufgebaut. Ein „Armaturenpuzzel“ mit Standrohr, Verteiler, Strahlrohr und weiteren Ausrüstungsgegenständen für einen Löschangriff hielt die Feuerwehr Birnfeld bereit.

    Wasser marsch – hieß es bei der Feuerwehr Fuchsstadt-Wettringen, als es galt im Wettbewerb mit der Kübelspritze einen Eimer mit Wasser zu füllen. Richtig viel Wasser floss bei der Oberlauringer Wehr, die ein Hydroschild aufbaute. Zum Erstaunen der Kinder entstand eine Wasserwand, die im Brandfall die Mannschaft oder umliegende Objekte in der Nachbarschaft eines Brandes vor den Übergreifen der Flammen schützen kann, erklärte ihnen der Maschinist der dortigen Wehr, Martin Seitz.

    Ganz toll war für die 18 Kinder der Abschluss dieses Ferienprogramms: Eine Rundfahrt in den Autos der Feuerwehren durch die Gemeinde von Wetzhausen nach Oberlauringen und über Stadtlauringen, Ballingshausen, Altenmünster, Fuchsstadt und Sulzdorf wieder zurück. Hier warteten im ehemaligen Schulgarten schon gegrillte Bratwürste und Erfrischungsgetränke auf die Kinder.

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