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    Frankenwinheim

    Spielplatzumgestaltung nimmt ungeahnte Größe an

    Kontrovers wurde die Aufstellung des neuen Spielgerätes im alten Spielplatz an der Krautheimer Straße in Frankenwinheim diskutiert. Foto: Stefan Polster

    Bei der Ortsbesichtigung des alten Spielplatzes an der Krautheimer Straße in Frankenwinheim stellte Bürgermeister Herbert Fröhlich den aktuellen Stand der Umgestaltung beziehungsweise Erneuerung von maroden Spielgeräten vor. Das Kombinationsgerät aus Rutsche und Klettergerüst benötigt einen Freiraum von 13 auf zehn Metern. Dies auf dem Gelände unterzubringen stellte sich als nicht so einfach dar, da der aktuelle Baumbestand nicht angetastet werden soll.

    Der Vorschlag, in das Spielgerät einen Baum einzubeziehen, hat als Folge, dass die daneben befindliche Schaukel aus Sicherheitsgründen entfernt werden müsste. Die Anregung das Kombigerät zu teilen, oder andere Varianten aufzustellen, fand keine Mehrheit. Für einige Gemeinderäte entpuppte sich das neue Gerät als eine totale Neugestaltung des Spielplatzes, was man eigentlich vermeiden wollte. Bürgermeister Fröhlich prüft nochmals, wenn das Gerät klar definiert ist, ob es nicht sinnvoll ist, eine Person der Herstellerfirma zum Aufstellen für einen Tag heran zu ziehen.

    Vertragslaufzeit für Begegnungszentrum verlängert

    Die Nutzungsvereinbarung für das Begegnungszentrum zwischen der katholischen Kirchenstiftung und der Gemeinde ist Ende 2017 ausgelaufen. Nachträglich stimmte der Gemeinderat einstimmig einer neuen Vertragslaufzeit für den Zeitraum 2018 bis 2020 zu. Die Kosten werden wie bisher zu zwei Dritteln von der Gemeinde und einem Drittel von der Kirchenstiftung getragen.

    Der Gemeinderat stimmte einstimmig für die Teilnahme am kommunalen Energie-Effizienz-Netzwerk zusammen mit dem Landkreis Schweinfurt und weiteren 39 Kommunen. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Ziel des Netzwerkes soll es sein, dass durch die Steigerung der Energieeffizienz die Energiekosten beziehungsweise der Verbrauch reduziert wird und somit auch der CO2-Ausstoß.

    Kaltwärmenetze und Photovoltaikanlagen

    Beispiele wären der Einsatz von LED-Leuchtkörpern in Straßenlaternen, Kaltwärmenetze in Neubaugebieten, Photovoltaikanlagen zur Eigennutzung oder die Effizienzsteigerung von Kläranlagen und Trinkwasserversorgungen. Die ÜZ erhält hierfür im ersten Jahr 2400 Euro, im zweiten 2360 Euro und im dritten 2375 Euro. Die Gemeinde erhält vom Staat einen Zuschuss im jeweiligen Jahr in Höhe von 70 Prozent, im zweiten Jahr 50 Prozent und im dritten noch einmal 50 Prozent

    Zusätzlich wird ein Beratungsvertrag zwischen dem Institut für Energietechnik aus Amberg und der Gemeinde geschlossen. Das Institut sorgt für die fachliche Begleitung der Netzwerkarbeit. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf 800 Euro pro Manntag, die Förderhöhe ist wie oben über die Jahre verteilt. Der erste und zweite Bürgermeister vertreten die Gemeinde in dem Netzwerk.

    Mobilitätskonzept ab 2024

    Bettina Roth berichtete über das Mobilitätskonzept des Landkreises. Dieses wurde von ihr sowie Bürgermeister Fröhlich als sehr gut befunden, da geplant ist, ein Verkehrskonzept aufzustellen, sodass Frankenwinheim über zwei Busrouten und Brünnstadt über eine Route im Ein- bis Zwei-Stundentakt angefahren wird. Wermutstropfen ist, dass die Umsetzung wegen bestehender Verträge erst im Jahr 2024 erfolgen kann.

    Bürgermeister Herbert Fröhlich berichtete, dass durch die Aufstellung von Metallcontainern in den Jahren 2017/2018 insgesamt 2,42 Tonnen Metall gesammelt wurde, dies erbrachte für die Gemeindekasse 217 Euro.

    Martin Förster regte die Anbringung eines Defibrillators im Gemeindegebiet an. Bürgermeister Fröhlich prüft, ob dies im Vorraum der Raiffeisenbank möglich sei, wie auch in anderen Ortschaften schon umgesetzt. Vielleicht findet sich hierfür auch ein Spender.

    Ob in Frankenwinheim das Aufstellen von Mitfahrbänken sinnvoll ist, soll nochmals diskutiert werden, die Brünnstädter Gemeinderäte sehen hierfür in ihrem Ortsteil keinen Bedarf.

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