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    Gerolzhofen

    Stadtratskandidaten diskutieren über die „grüne Stadt“

    Im Bild die Kandidaten für Stadtrat, Kreistag und Bürgermeisterwahl vor der Flatterulme im Erholungsgebiet Nützelbachaue.
    Im Bild die Kandidaten für Stadtrat, Kreistag und Bürgermeisterwahl vor der Flatterulme im Erholungsgebiet Nützelbachaue. Foto: Albert Bauer

    „Umwelt- und Naturschutz waren schon immer feste Bestandteile in den Grundsatzprogrammen der CSU, allerdings haben wir das nie so genannt“, sagt Markus Reuß, Ortsvorsitzender der CSU: „Die Bewahrung der Schöpfung ist ein urkonservatives Anliegen. Wer die Schöpfung bewahrt, schützt Klima und Natur“. Und so war es Ende des vergangenen Jahres laut einer Pressemitteilung für den CSU-Ortsverband Gerolzhofen selbstverständlich, den Baum des Jahres zu spenden: eine Flatterulme.

    Diese Spende nahmen die Kandidaten für die Stadtratswahl zum Anlass, über „die grüne Stadt Gerolzhofen“ und Klimaschutzmöglichkeiten zu sprechen. Die Bäume des Jahres stehen als kleine Allee im Grünen Klassenzimmer im Erholungsgebiet Nützelbachaue. Stadtratskandidat Christoph Simon war bereits 2011 in der Projektgruppe für die Planungen dieses Grünen Klassenzimmers, als Vertreter von Jugendlichen. Der heutige Vorsitzende des Kreisjugendrings betonte die erfreuliche Entwicklung im Erholungsgebiet Nützelbachaue samt Grünem Klassenzimmer.

    Markus Reuß berichtete, dass im Stadtgebiet immer wieder Baumspenden von CSU-Mitgliedern zu finden sind, zum Beispiel am Marktplatz die gespendeten Bäume von Bürgermeister Thorsten Wozniak und des langjährigen Stadtrats Werner Ach. „Beim Klimaschutz ist es nachhaltiger, auf Innovationen, technologischen Fortschritt oder auch auf die vielen kleinen und dadurch machbaren Maßnahmen zu setzen statt auf Verbote“, ergänzte Arnulf Koch.

    Der CSU-Fraktionsvorsitzende begrüßt die interkommunalen Projekte zum Hochwasserschutz und der Wasserspeicherung, die in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht wurden. „In den Neubaugebieten setzen wir zudem auf neue und regenerative Energien, in den Siedlungen und der Altstadt werden wir künftig sicher verstärkt über Klimaarchitektur, Dach- und Fassadenbegrünungen nachdenken“.

    Bürgermeister Thorsten Wozniak informierte, „dass wir schon seit vielen Jahren Wiesen für Bienen und andere Insekten nicht mähen. Das war schon Jahre vor dem Volksentscheid so“. Zudem beziehen öffentliche Gebäude Naturstrom. Wozniak erinnerte auch an die energetischen Sanierungen städtischer Gebäude, zuletzt zum Beispiel das Alte Rathaus am Marktplatz. Aber auch beim Bau von Grund- und Mittelschule wird natürlich neben der Barrierefreiheit auch auf Energieeffizienz geachtet.

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    Bearbeitet von Lena Berger

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