• aktualisiert:

    Gerolzhofen

    Steigerwald: Sturm "Sabine" hat besonders Fichten geworfen

    In den neun Revieren des Forstbetriebs Ebrach der Bayerischen Staatsforsten hat der Sturm "Sabine" nur geringe Schäden verursacht. Zwar sind momentan zahlreiche Waldwege durch umgefallene Bäume blockiert. Diese werden jedoch von den Waldarbeitern derzeit zügig beseitigt, so dass die Wege bereits am kommenden Wochenende wieder begehbar sein werden.

    Bei den vom Sturm gefällten Bäumen handelt es sich nach Mitteilung des Forstbetriebs ganz überwiegend um Fichten. Mit ihren Flachwurzeln hatte die Fichte auf den durch die letzten Regenfälle aufgeweichten Böden den Sturmgewalten wenig entgegensetzen. Dazu kommt, dass die Fichtenkronen voll benadelt sind und deshalb sehr viel Widerstand bieten. Bei Laubbäume ist das nicht der Fall, weil diese im Winter keine Blätter haben.

    Im Gegensatz zu anderen Forstbetrieben in Bayern habe sich einmal mehr der mit rund 80 Prozent sehr hohe Laubbaum-Anteil im Forstbetrieb positiv ausgewirkt, heißt es aus Ebrach. Das Risiko von Laubwäldern, von Winterstürmen geschädigt zu werden, ist sehr gering. Allenfalls Sommerstürme können sich stärker bemerkbar machen. Das war 2018 beim Sturm "Fabienne" beispielsweise der Fall gewesen.

    Trotz der Entwarnung wird die Bevölkerung gebeten, Waldbereiche mit Sturmwurfbäumen zu meiden. Das gilt insbesondere für schrägstehende Bäume, die jederzeit ganz umfallen können.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Schweinfurt-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!