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    Wiebelsberg

    Sternwallfahrt zur Franziskusstatue in den Weinbergen

    Sternwallfahrt nach Wiebelsberg: Auf dem Bild sind (von links) Pfarrer Stefan Mai, die Musiker Katharina Müller, Maja Oppermann, Horst Brand, farbige Schilder und der Kopf des Hl. Franziskus zu sehen. Foto: Lothar Riedel

    Eine Gruppe frohgestimmter Kinder bewegte sich gemeinsam mit ihren Eltern sowie wallfahrenden Frauen und Männern singend und betend hinauf zur Franziskusstatue in den Wiebelsberger Weinbergen. Die Pfarreiengemeinschaft St. Franziskus am Steigerwald war zu ihrem Namenspatron auf Pilgerschaft.

    Seifenblasen schweben über die Blasmusiker in die herbstliche fränkische Landschaft des Vorsteigerwalds. Foto: Lothar Riedel

    Die rund 150 Teilnehmer der Sternwallfahrt kamen aus Gerolzhofen, Oberschwarzach, Frankenwinheim, Brünnstadt, Lülsfeld und Schallfeld, weitere etwa 15 kamen mit dem Auto. Passend zum Namenstag des Heiligen Franziskus von Assisi am 4. Oktober hat Pfarreileiter Stefan Mai das Leben des Patrons in seiner Ansprache näher unter die Lupe genommen. Das Thema der Wallfahrt lautete "Franziskus, der Spielmann Gottes". Mai ist dem faszinierenden Lebenswerk von Assisi in seiner Ansprache ein gutes Stück näher gekommen. Er verglich das Leben mit luftigen, leichten und farbenprächtigen Seifenblasen, die sehr dünnhäutig und empfindlich sind.

    Die Schönheit und die Flüchtigkeit des Lebens 

    Seifenblasen zerplatzen und lassen sich nicht festhalten. Sie spiegeln sowohl die Schönheit als auch die Flüchtigkeit des menschlichen Lebens wider. Dazu ließen Kinder und Erwachsene zahlreiche bunt-glitzernde Seifenblasen durch die Lüfte ziehen. Mai bezeichnete Franziskus als einen fröhlichen Menschen, der mit seinem bescheidenen Leben in der freien Natur glücklich war.

    Rund 45 Gläubige liefen aus Gerolzhofen und Rügshofen mit den Vorbetern Pfarrer Stefan Mai und Angelika Kneuer zur Statue. Aus Oberschwarzach mit seinen Filialen kamen 35 Wallfahrer, als Vorbeter waren Rosi Bausewein und Lutz Saubert aktiv. Die dritte Gruppe kam aus Schallfeld (zwölf) mit Gläubigen aus Lülsfeld (zwei), Frankenwinheim (neun) und Brünnstadt (vier) mit den Vorbetern Vikar Kai Söder und Hans Ebert.

    Familienwallfahrt mit 46 Teilnehmern

    Am Ortseingang von Wiebelsberg startete die Familienwallfahrt mit 46 Kindern, Eltern und Großeltern. Als Vorbeter waren Josef Pohli und Florian Oberle aktiv. Die musikalische Gestaltung bei der Kindergruppe lag in den Händen von Horst Brand mit seiner Gitarre, Katharina Müller als Flötistin und Maja Oppermann als Geigenspielerin. Sie gestalteten die Andacht musikalisch mit zehn Blasmusikern. Kinder trugen Schilder mit der Aufschrift "Franziskus Spielmann Gottes", "Freude" und "Frieden". Trotz wechselhaften und windigen Wetters war die Teilnahme überraschend gut. Am Wiebelsberger Sportheim konnten sich die Wallfahrer nach der Andacht stärken. Lediglich die in Schallfeld gestartete Gruppe lief wieder betend und singend mit 24 Wallfahrern zurück zum Ausgangspunkt. Die sechs Kilometer Strecke bewältigte auch der erst dreijährige Felix Gräf.

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