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    Werneck

    Streetart bei der Wernecker Skaterbahn

    Mit Streetart bemalten Jugendliche im Rahmen einer Ferienspaßaktion die neue Halfpipe auf dem Wernecker Skatergelände. Foto: Gerald Gerstner

    Wer illegal Graffiti auf Fassaden, Brücken oder Betonwände hinterlässt, macht sich meist wenig Freunde. Längst gibt es aber auch Aktionen in geordneten Bahnen. Schließlich ist Streetart heutzutage eine anerkannte Kunstrichtung, stellt der Wernecker Jugendbeauftragte Matthias Reimer fest.

    Beispiele dafür gibt es auch schon in Werneck etwa mit dem Pumpenhäuschen am Radweg nach Ettleben oder beim Tennishaus, die im Rahmen von Ferienspaßaktionen oder dem Jugendkulturpreis ganz offiziell künstlerisch gestaltet werden durften. Mit der Halfpipe der Wernecker Skaterbahn gab es auch beim diesjährigen Ferienspaß wieder ein attraktives Objekt, dessen farbliche Gestaltung sieben Jugendlich gemeinsam mit Reimer an zwei Nachmittagen in Angriff nahmen.

    Vorgeschlagen hatte das schon im letzten Jahr Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl selbst, um damit wilden Schmierereien bei der neuen Halfpipe zuvor zu kommen. Dass gemeinsam entwickelte Gesamtkonzept der Gruppe geht thematisch in Richtung Steam-Punk, erklärte Reimer. Entsprechend zeigen die in Grau-Tönen gehalten Motive formal reduzierte Maschinen- und Industrieelemente. Aber die Natur lässt sich nicht ganz verdrängen und bricht mit Grün an einer Stelle wieder durch.

    Verwendet wurden wasserfeste Farben und mit Pinseln und kleinen Farbrollern gearbeitet. Nun muss sich zeigen, wie lange das gelungene Werk der Jugendlichen so bleibt. Dass auch Streetart nicht vor Schmierereien gefeit ist, zeigte sich bei dem bereits 2011 gestalteten Pumpenhäuschen, das im Laufe der Jahre öfter verunstaltet und dann im vergangenen Jahr mit neuen Motiven bemalt wurde.

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