• aktualisiert:

    Bergrheinfeld

    SuedLink-Trasse: Aiwander sieht Entlastung Bergrheinfelds

    Stromkabel und Stromtrassen: die Auseinandersetzungen gehen weiter.
    Stromkabel und Stromtrassen: die Auseinandersetzungen gehen weiter. Foto: Horst Fröhling

    Der Widerstand gegen die Gleichstromverbindung SuedLink geht weiter. Jetzt hat Bürgermeister Ulrich Werner in der aktuellen Gemeinderatssitzung den Antwortbrief von Wirtschaftsminister Aiwanger auf die Bergrheinfelder Stellungnahme an die Bundesnetzagentur zum Szenariorahmen 2021 bis 2035 zur Kenntnis gegeben.

    Auch er, Hubert Aiwanger, sei der Meinung, dass die Erforderlichkeit eines Netzausbaus in dem von der Bundesnetzagentur bestätigten Rahmen regelmäßig überprüft werden müsse. Sein Ziel sei die Stärkung der dezentralen Energiewende in Bayern. Er sei fest davon überzeugt, dass man den künftigen Netzausbaubedarf minimieren könne, wenn der Ausbau von erneuerbaren Energien verbunden mit dem Einsatz von verschiedenen Speichertechnologien und der Entwicklung von intelligenten, digitalen Konzepten weiter vorangebracht werde.

    Die Erforderlichkeit der Netzausbauvorhaben werde er deshalb auch weiterhin kritisch beobachten. Sofern der Bedarf für Netzausbauprojekte bestätigt ist, seien diese so landschaftsverträglich und bürgerfreundlich wie möglich umzusetzen. Vor diesem Hintergrund sei in Verhandlungen mit Bundesminister Peter Altmaier erreicht worden, dass das Projekt P43 von Hessen nach Grafenrheinfeld (Kernkraftwerk) beziehungsweise Bergrheinfeld-West in die Liste der Erdkabelpilotprojekte aufgenommen werden soll.

    In diesem Zusammenhang sei auch vereinbart worden, dass weder die Maßnahme P44 (von Thüringen nach Grafenrheinfeld) noch eine der in der Vergangenheit diskutierten Alternativarianten umgesetzt werden. lm Ergebnis sei so eine erhebliche Entlastung für die Region Bergrheinfeld gegenüber den ursprünglichen Netzausbauplanungen erreicht worden.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Schweinfurt-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!