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    Hergolshausen

    Tanzende Enten, Monster und Indianerinnen

    Monstermäßiger Auftritt der "Teenie-Garde" beim bunten Abend in Hergolshausen.
    Monstermäßiger Auftritt der "Teenie-Garde" beim bunten Abend in Hergolshausen. Foto: Hans-Peter Hepp

    Enten, Monster und Indianerinnen tanzten sich beim Bunten Abend in Hergolshausen in die Herzen der vielen Gäste im vollbesetzten Sportheim. Seit neun Jahren lebt der gemeinsame Faschingsabend der DJK wieder auf, Gabi und Rainer Sokal haben auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt.

    Das bunte Programm eröffnete die Garde, die gekonnt die von Mathilde und Ronja Keller einstudierte  Choreografie auf die Bühne zauberte. Ein Bauchredner und sein schwules Pony (Anja Suchoweef und Margot Rehberger) sorgten mit ihrem Dialog für beste Laune bei den Gästen. Flaschengeister aus tausend und einer Nacht -  so traten in diesem Jahr die jüngsten auf. Lea Sokal und Antonia Walter übten mit den Tänzerinnen in den letzten Wochen das Stück ein.  Die Brüder Harald und Rainer Sokal machten sich Gedanken über eine Intimrasur bei Männern und präsentierten ein "österreichisches Lied mit Übersetzung".

    "Mitten aus dem Leben"

    Harald Sokal führte durch das Programm und füllte die Pausen mit frechen Liedern "Mitten aus dem Leben". Er stammt aus Hergolshausen, wohnt inzwischen in Geldersheim. Er ist als Moderator, Sänger und Entertainer seit Jahren ein wichtiger Bestandteil des Bunten Abends der DJK.

    Junge Männer in knallbunten gelben Kostümen kamen als Enten auf die Bühne und bewiesen ihr Taktgefühll, Gabi Sokal hatte die musikalischen Enten perfekt in Szene gesetzt. Die beinah tödliche Männergrippe, die "furchtbare Erkältung, die nur die Männer erwischt", nahm Marlene Doppelhammer auf die Schippe. Ihre detailgenaue Schilderung des Krankheitsverlaufs begeisterte besonders das weibliche Publikum. Die Jugendgarde – die meisten von Ihnen wirken seit neun Jahren mit  - "verwandelten" sich auf der Bühne zu "Monstern".

    Marlene Doppelhammer kennt alle Phasen der 'beinahe tödlichen Männergrippe' und berichtete über den exakten Krankheitsverlauf in ihrer Büttenrede.
    Marlene Doppelhammer kennt alle Phasen der "beinahe tödlichen Männergrippe" und berichtete über den exakten Krankheitsverlauf in ihrer Büttenrede. Foto: Hans-Peter Hepp

    Das Highschool Musical in eigener ganz  Variante hatte die Showtanz-Gruppe vorbereitet. Die jungen Frauen schlüpften in die Rolle der Basketballer, die jungen Männer waren als Cheerleader beim Fasching 2020 dabei. Renate Böhm berichtete in der Bütt von ihren Erlebnissen beim Brillenkauf. Zu Freude der Gäste hatte sie aber das Geschäft verwechselt und landete bei der Sexualtherapie statt beim Optiker.

    Abschluss mit Männerballet

    Die Füße zum Gesicht verkleidet, den Körper  sportlich verwunden. Happy Feed begeisterte mit den Hits wie Joanna oder dem Fliegerlied. Die Gäste von der Geldersheimer Biegenbachelf waren mit der Garde ein weiterer Programmpunkt. Hannes Keller trat mit dem Thema Greta Thunberg in die "Bütt" und präsentierte seine selbstverfasste Rede.  Den krönenden Abschluss bildete – wie in all den Jahren - das Männerballet diesmal mit einem Indianerinnen-Tanz.

    Der bunte Abend in Hergolshausen ist zu einem guten Teil "Family-Business": Gabi und Rainer Sokal organisieren die Veranstaltung, Harald Sokal führt durchs Programm, die Choreografie vieler  Tanzeinlagen trainierten Lea und Gabi Sokal mit den Gruppen ein.60 Akteure sorgten für ein mehr vierstündiges Programm. Rund 20 Helfer waren hinter der Bühne als gute Geister tätig

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