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    SCHWEINFURT

    Nach Zoff in Asylunterkunft drei Ivorer in U-Haft

    Symbolbild Gewalt Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

    Drei Männer aus der Republik Elfenbeinküste sitzen seit Dienstag wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft. Die Ivorer, 19, 24 und 41 Jahre alt, sollen in einer Schweinfurter Gemeinschaftsunterkunft einen 21-jährigen Somalier geschlagen haben. Laut Polizeipräsidium Unterfranken und Staatsanwaltschaft Schweinfurt trug der Angegriffene dabei deutliche Verletzungen im Gesicht davon.

    Die körperliche Auseinandersetzung unter den vier Schwarzafrikanern fand am Montagabend in der Gemeinschaftsunterkunft am Kasernenweg statt. Am Montag gegen 21 Uhr kam der 21-jährige Somalier zur Wache der Polizeiinspektion Schweinfurt und gab an, in der Unterkunft von drei Ivorern geschlagen worden zu sein. Mehrere Streifen der Schweinfurter Polizei begaben sich daraufhin zusammen mit dem Geschädigten zur Unterkunft. Dort wurden die drei Tatverdächtigen identifiziert und vorläufig festgenommen.

    Die drei Tatverdächtigen verbrachten die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Schweinfurt. Am Dienstagvormittag wurden sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Männer sitzen nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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