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    REICHELSHOF

    Umweltstation Reichelshof bekommt Schmetterlingsvoliere

    Seit zwei Jahren beschäftigt die Kernwegsanierung im Reichelshof die Gemeindeverwaltung. „Mir geht das alles viel zu langsam“, bemängelt Bürgermeister Stefan Rottmann, aber es müsse eben ein hoher bürokratischer Aufwand bewältig werden. Jetzt aber sei man mit der Planung entscheidend vorangekommen.

    Verschiedene Unterlagen wie z. B. der landschaftspflegerische Aspekt, der Artenschutz und die FFH-Verträglichkeit seien geprüft. Der Vorentwurf des Wegebauprojekts wurde bereits mit der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes besprochen. Die zur Weiterführung des Projekts benötigte naturschutzfachliche Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde wurde eingeholt. Die Entwurfsplanung ist fertiggestellt und unterschrieben. Momentan prüft das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) die Unterlagen und es stellte eine Förderung in Aussicht. Nach der Stellungnahme des ALE wird die Gemeinde den Förderantrag stellen und nach dessen Bewilligung das Wegebauprojekt ausschreiben.

    Ebenfalls viel Zeit kostete die Gemeindeverwaltung der Bauantrag für Errichtung eines Mehrzweckpavillons in Reichelshof. Der Verein will dort einen Pavillon für Ausstellungen, Vorträge, Seminare und Aktionen mit einer Gesamtgröße von rund 150 Quadratmetern bauen. Im Objekt sollen eine Schmetterlingsvoliere, sowie Vortrags -und Archivräume untergebracht werden. Der eingeschossige Pavillon wird in einer Holzbauweise und mit einem Flachdach gebaut.

    Der ursprünglich geplante Standort im Innenbereich nahe den Gärten der Nachbarn, wurde von diesen abgelehnt. Daraufhin wich das BSI mit dem Vorhaben in den Außenbereich auf ein landwirtschaftliches Grundstück aus. Dieser Standort wurde zwar von den Nachbarn positiv gesehen und auch von der Leiterin der Umweltstation Angelika Imgrund favorisiert, aber das Landratsamt hielt es nicht für genehmigungsfähig, weshalb die Planungen ein weiteres Mal umgestellt werden mussten. Dem neuen Standort außerhalb des Flächennutzungsplanes erteilte der Gemeinderat nun einstimmig sein Einvernehmen. Auch zwei der Nachbarn und die Gemeinde Sennfeld sind einverstanden.

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