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    Untersteinbach

    Untersteinbach: Wenn die Spielvereinigung Fasching feiert

    Die 'Stebacher Dancing Kids' legten einen 'fetzigen Tanz' aufs Parkett.
    Die "Stebacher Dancing Kids" legten einen "fetzigen Tanz" aufs Parkett. Foto: Helmut Kistner

    Ihren Fasching hat die SpVgg Untersteinbach am Freitag im Sportheim gefeiert. Moderator Hubert Bühl, der in Vertretung von Wolfgang Schuck durch das Programm führte, konnte hierzu die zahlreichen Mitglieder und Gäste mit einem dreifach-donnernden Helau begrüßen. Den  Auftakt des insgesamt neun Büttenbeiträge umfassenden Programmes bildete der Auftritt von Luitgard Schug als "Untersteinbacher Urgestein".

    In ihrem brillant vorgetragenem Beitrag, der unter dem Motto "Auf geht's ... rock' mer heut Nacht!" stand, kam sie auch auf den jüngsten Kerzen-Diebstahl in der Untersteinbacher Pfarrkirche zu sprechen. Auch der Ausbau der Kreisstraße Untersteinbach-Koppenwind, der wegen seiner langwierigen Bauzeit und seiner weiträumigen Umleitung über Theinheim nicht gerade umweltfreundlich war, musste als "Zielscheibe" ihres Vortrages herhalten.

    Einen fetzigen Tanz legten die "Stebacher Dancing Kids" aufs Parkett und erhielten für ihre akrobatischen Darbietungen viel Applaus. Auch die obligatorische Zugaben durften nicht fehlen, bevor Liesel Wolf und Traudel Schnös als die "zwei alten Damen vom Ziegelrück" in die Bütt kamen.  Als Zuscher bei einem Fußballspiel versuchte Liesel Wolf ihrer Nachbarin "Emma", die vom Fußball überhaupt nichts verstand, das Spiel zu erklären. Wobei diese jedoch partout weder Spielregeln noch  Spielablauf begreifen wollte. Die beiden Akteure hatten die Lacher auf ihrer Seite und ernteten viel Applaus. Zwischen den Beiträgen spielte Roland Hartmann auf seiner Hammond-Orgel Stimmungs- und Faschingsliedern zum Mitsingen und Mitschunkeln.

    Eine perfekt eingeübte Tanz-Show zeigten die "Schleicher Zwillinge" – alias Madeline und Annkathrin Schleicher aus Karbach – und begeisterten das Publikum mit anspruchsvollen akrobatischen Tanz-Einlagen. Eine Zugabe durfte auch hier nicht fehlen. Wie es einem Rentner so ergeht und welche Probleme und Wehwehchen man als solcher hat,  versuchte Monika Weinbeer danach in ihrem deftigen Beitrag dem Publikum klar zu machen. Auch hier sparten die Zuschauer nicht mit Applaus, bevor noch einmal die Schleicher -Mädels ihren Auftritt hatten, diesmal gemeinsam mit  Jonas Schug und Simon Bühl aus Untersteinbach.

    Liesel Wolf (links) versuchte vergeblich, ihrer Nachbarin Traudel Schnös die Fußballregeln zu erklären.
    Liesel Wolf (links) versuchte vergeblich, ihrer Nachbarin Traudel Schnös die Fußballregeln zu erklären. Foto: Helmut Kistner

    Als "Prinz Luitpold I. –  Prinzregent von Bayern" stieg anschließend Angela Ullrich in die Bütt und erzählte, was sie als Statue auf dem  Untersteinbacher Dorfplatz  in all den Jahren so gesehen und erlebt hat. Sie berichtete zum Beispiel von einem Zebrastreifen, den es vor ein paar Jahren einmal an der Untersteinbacher Kirchweih gegeben hatte, erzählte Bemerkenswertes von der Feier zum 50. Geburtstag von Pfarrer Kurt Wolf, nahm die beiden Bürgermeister-Kandidaten kräftig auf die Schippe und erzählte, was sie als Bürgermeisterin alles besser machen würde.

    Im Western-Outfit und zu echten Cowboy-Liedern wirbelte das Männer-Ballett der SpVgg Untersteinbach über die Tanzfläche. Die Akteure waren dabei: Markus Huttner, Fabian Behringer, Lorenz Herkert und Klaus Stegmeier. Einstudiert hatte die Tänze Daniela Reinhart aus Obersteinbach. Als letzter Beitrag folgte schließlich Hubert Bühl, der sich in einem redegewandten Vortrag selbst als Bürgermeisterkandidat anpries und dabei so manches heiße Eisen anpackte. Dabei zeigte Bühl "klare Kante" gegenüber seinen beiden Rivalen und machte dem Publikum klar, was er alles besser machen würde. Allerdings, so stellte sich am Ende heraus, hatte er das Ganze dann noch nur geträumt.

    Am Ende des Abends gab es noch ein großes Dankeschön vom Vorsitzender Karl Zimmermann –sowohl an die Akteure für ihre gelungenen Beiträge als auch ans Publikum fürs Mitmachen.

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    Helmut Kistner

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