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    Lindach

    Unterwegs mit Bus und auf Schusters Rappen

    Die Lindacher Wandergruppe genoss die schöne Steigerwaldlandschaft und stellte sich am Baumwipfelpfad auf dem Radstein bei Ebrach dem Fotografen. Foto: Kurt Albert

    Genau 43 Personen aus Lindach machten sich am vergangenen Samstag mit dem Bus auf den Weg in den Steigerwald zu einer Wandertour. Angetreten wurde die Wanderfahrt unter dem Gesichtspunkt, die Natur und die Kultur um Ebrach, also die nähere Heimat,  einmal genauer kennen zulernen. Organisiert wurde die Wanderfahrt von Kurt Albert, der auch die Fußwanderung führte und unterwegs für die nötigen Erklärungen und Informationen sorgte.

    Für die Teilnehmer unterschiedlichen Alters entstanden keine Fahrtkosten, die wurden von den sieben Lindacher Vereinen, dem Feuerwehr-dem Kindergarten-, dem Obst- und Gartenbau-, dem Winzer-, dem Eigenheimer-, dem Kulturverein und vom Fußballclub übernommen. Deren Ziel ist es unter anderen, den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft zu fördern, indem man jährlich so eine Wanderfahrt gemeinschaftlich durchführt. Der Bus blieb stets vor Ort, damit die weniger geübten Wanderer auch mit dabei sein konnten. Außerdem konnten sie so bequem von Zielort zu Zielort gelangen und waren immer mit der Gemeinschaft verbunden.

    Die erste Station lag auf dem Oberschwarzacher Hörnlein, wo man die Nothelferkapelle besichtigen könnte. Von hier aus genoss  man einen herrlichen Fernblick über das Maintal, zu den Rhöner und Thüringer Bergen und erkannte sehr schön die südlich gelegenen Hügel des Steigerwaldes. Selbstverständlich wurden die geografischen und geschichtlichen Gegebenheiten der Gegend vom Wanderführer erklärt und auf die großartigen Kulturleistungen der einstigen Ebracher zisterzienzischen Mönche, die ohne Zweifel die Landschaft vor Jahrhunderten nachhaltig  prägten, eingegangen.

    Von der Aussichtsplattform wanderte man auf dem Steigerwaldpanoramaweg zum Baumwipfelpfad auf dem Radstein. Hier hatten die Wanderer Gelegenheit das Bauwerk zu begehen, um die eindrucksvolle Gegend aus einer anderen Perspektive zu genießen. Allerdings erschien den meisten der Eintrittspreis als überzogen hoch und so genoss man lieber einen Kaffee in der dortigen Gastronomie. Danach ging es wieder durch den Hochwald am Weiherseegrund entlang nach Ebrach, wo der Bus wartete.

    Auf diesem Weg konnte man vielfältige Natureindrücke aufnehmen, wobei auch das eine oder andere Naturphänomen erklärt wurde. Besondere optische Eindrücke bot die ehemalige Abteikirche der Zisterzienzer, die man besichtigte. Auch die weitläufige Klosteranlage beeindruckte vor allem jene Mitfahrer, die Ebrach bisher noch nicht so kannten – und das waren doch einige, wie sich herausstellte. Angetan von den schönen optischen Eindrücken, die Landschaft und Bauwerke im Gedächtnis hinterließen, trat man, zwar etwas müde, aber bestens gelaunt, die Heimreise an. Beim Löwenwirt  traf man sich in heimischen Gefilden bei guten Gesprächen, die man schon während der Wanderung fleißig führte, wo man den gelungenen Tag ausklingen ließ.

    Bearbeitet von Kurt Albert

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