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    TRAUSTADT

    Viele Besucher beim 34. Straßenweinfest

    Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung des Traustädter Weinfests. Foto: Robert Neubig

    Das 34. Straßenweinfest in Traustadt wurde am Samstag feierlich von der Weinprinzessin Lena I. und dem neuen Festleiter Andreas Wolf eröffnet. Die „Bayernkracher“ sorgten für eine gute Stimmung auf dem fast vollbesetzten Festplatz in der Ortsmitte.

    Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen. Den Auftakt am Nachmittag machte die Gruppe „FrankenArt“ aus Kronach, eine Gruppe, die fränkische Volksmusik zum Besten gibt. Sie spielten typisch fränkische Lieder wie fränkischer Walzer, Schottisch, Rheinländer und Galopp.

    Es folgte die Abholung der Weinprinzessin Lena I. mit einem Empfang bei ihrem Elternhaus. Danach zogen die Weinhoheiten und zahlreichen Ehrengäste im Festzug zum Festplatz. Der neue Festleiter Andreas Wolf begrüßte die vielen Besucher zum 34. Straßenfest mit einer Rede in Gedichtform. Er bedankte sich bei der Weinprinzessin und ihrer Familie für den großartigen Empfang. Auch dankte er den vielen Helfern, ohne die ein solches Fest nicht stattfinden könnte.

    Mit den Worten „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“ begrüßte Weinprinzessin Lena die Besucher. Im Anschluss stellte sie die Weinprinzessinnen und Symbolfiguren vor, die zahlreich zum Weinfest gekommen waren. Ferner wies sie auf die Spezialitäten hin.

    Landrat Florian Töpper bedankte sich bei der Weinprinzessin Lena I. im Namen für ihr Engagement. Weiterhin freute er sich, dass die Bezirksrätin und Landrätin Tamara Bischof aus Kitzingen gekommen war. Er sagte, dass der Wein nicht an Gemeinde- oder Landkreisgrenzen Halt mache, sondern alle miteinander verbindet. Töpper bedankte sich bei den Winzern für ihren hochwertigen Wein. Tamara Bischof betonte, die Verbindungen zwischen den Landkreisen Kitzingen und Schweinfurt seien eng. „Man kann in dieser Region Urlaub machen, weil es verschiedene Organisatoren mit ihren Teams gibt, die sich darum kümmern, dass solche Weinfeste stattfinden können.“

    Bürgermeister Klaus Schenk begrüßte die Gemeinderäte und seine Amtskollegen aus dem VG-Bereich und dankte den Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz zum Gelingen des Festes. Für den Festleiter war es eine besondere Ehre, Gerhard Göb, der über den ganzen Landkreis hinaus bekannt ist, zu danken. Er hatte sein Amt als „Ritter vom Zabelstein“ 27 Jahre durchgeführt. Als Anerkennung für seine Arbeit erhielt er für von der Festgemeinschaft einen Präsentkorb überreicht. Die musikalische Unterhaltung übernahmen die „Trauschter Musikanten“ mit einem reichhaltigen Repertoire.

    „Anfangen ist leicht, durchhalten ist eine Kunst“. Mit diesen Worten bedankte sich die Vorsitzende des Weinbauvereins Traustadt, Nicole Weissenseel, bei Andreas Wolf als Festleiter für sein Engagement und seine Ideen. Fernere bedankte sich bei Diana Wolf, die ihren Mann hervorragend unterstützt. Bei der Weinprinzessin Lena I. bedankte sich Nicole Weissenseel für ihr Engagement für den Traustädter Wein und den Weinort Traustadt. Im Namen des Weinbauvereins Traustadt, der im Jahre 1985 das Straßenweinfest gründete, bedankte sie sich bei Konrad Schmitt, der acht Jahre lang als Zweiter Vorsitzender des Weinbauvereins zur Verfügung stand. Während dieser Zeit war er als Festleiter die treibende Kraft, um das Weinfest zu einem Erfolg zu führen. Mit großem und überdurchschnittlichen Engagement schuf er für die Winzer und der Dorfgemeinschaft ein Fundament für das Traustädter Straßenweinfest.

    Mit ihm wurden zahlreiche Neuerungen und Investitionen getätigt. Es waren unter anderem die Anschaffung der Lichter- und Wimpelkette, große Werbeplakate, die Tanzfläche, Zelte für Sonnen- und Regenschutz, der neue Zaun am Pfarrgarten, neue Gläser und die Optimierung der Stände. Der neue Festleiter Andreas Wolf und sein Team können auf diesem Fundament aufbauen und mit neuen Ideen das Weinfest weiterhin voranbringen. Den Abend beschlossen die „Blauen Zipfel“ mit ihrer Stimmungsmusik.

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