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    Lindach

    Volles Haus und prächtige Stimmung auf dem Kreuzpfad

    Das 30. Lindacher Straßenweinfest war wieder einmal ein Publikumsmagnet bei dem etwa 30 Repräsentantinnen und Repräsentanten aus dem sogenannten Weinadel auf dem Dorfangerplatz zusammen kamen. Foto: Kurt Albert

    Voller Menschen war vor kurzem der Dorfangerplatz zum Auftakt des zweitägigen Straßenweinfestes auf dem Lindacher Kreuzpfad. Die Erwartungen der Verantwortlichen wurden zum 30. Jubiläumsweinfest einmal mehr übertroffen. Auch am Sonntag, dem naturgemäß Besucher-schwächeren Tag, zeigte sich der Festplatz gut gefüllt. Den KFZ-Kennzeichen der Autos nach zu schließen, kamen die Gäste aus Nah und Fern.

    Dies würdigte auch Heinz Rock, Vorsitzender des ausrichtenden Fußballclubs, in seiner Begrüßungsansprache. Er bezeichnete den Dorfanger als einen der schönsten Festplätze der Region, der mit seinem malerischen Ambiente und mit seiner Gemütlichkeit ausstrahlenden Atmosphäre, neben der guten Qualität des Kreuzpfadweins, zum Besucherandrang beitrage.

    Die Fahnenabordnungen der Vereine führten den Festzug an. Foto: Kurt Albert

    Martin Mack, zurzeit amtierender Bürgermeister der Gemeinde Kolitzheim, sprach auch für die anwesenden Repräsentantinnen und Repräsentanten aus der Politik: Bezirksrätin Gerlinde Martin, Landratstellvertreter Peter Seifert und Landtagsabgeordneter Paul Knoblach. Mack bezeichnete in seiner Begrüßungsansprache das weitum bekannte Lindacher Straßenweinfest als ein Kulturerlebnis, wobei er auf die in der Region stets hochgehaltene Weinkultur anspielte. Er meinte, warum denn in die Ferne schweifen, wenn man mit dem Besuch eines solchen Weinfestes  auch hierzulande ein interessantes Urlaubserlebnis genießen könne.

    Lindach in Gedichtform vorgestellt

    Weinprinzessin Shivani stellte in ihrer Eröffnungsansprache ihren Heimatort in Gedichtform vor, wobei sie auch den fleißigen Helfern dankte, ohne die so ein Fest wohl nicht zu stemmen wäre. Sie lobte dabei auch den Zusammenhalt im Dorf. Mit einem originellen Trinkspruch eröffnete sie dann in Anwesenheit der zahlreich erschienen Repräsentantinnen und Repräsentanten aus dem sogenannten Weinadel das Fest.

    Mit dabei: Der Weinadel. Foto: Kurt Albert

    Vor der Eröffnungszeremonie gab es einen Empfang für die Ehrengäste aus Politik, Weinadel und aus den örtlichen Vereinen im elterlichen Anwesen der Weinprinzessin, wobei recht aufwändig und liebevoll zubereitete Häppchen eine kleine Weinprobe umrahmten. Anschließend marschierte man in einem eindrucksvollen Festzug, angeführt von der örtlichen Blaskapelle und den Fahnenabordnungen der Vereine, zum Festplatz.

    42 Rundflüge über den Ort

    Nach der Festeröffnung übernahm die Stimmungsband „Partyvögel“ die Macht auf dem Festgelände und sorgte unter anderem mit südländischen Rhythmen bei Tanz und Wunderkerzenshow für eine prächtige Partystimmung bis spät in die Nacht, wobei alles friedlich ablief. Am Sonntag ging es etwas gemächlicher zu. Da unterhielten die „Lindacher Böhmer“ die vielen Besucher mit einem breit angelegten Blasmusikprogramm.

    Einen Höhepunkt hatte das Jubiläumsweinfest aber noch mit den Hubschrauberrundflügen zu bieten, wobei das nahe gelegene Sportgelände als Start- und Landeplatz diente. Verantwortlich dafür zeichnete der Lindacher Pilotenanwärter Mike Endres. Er macht gerade bei der Flugschule „Kayfly“ aus dem Siegerland seine Pilotenlizenz und organisierte das Flugerlebnis für die Weinfestgäste. Sein Fluglehrer Kay Stabenow steuerte die viersitzige Maschine. Hier kamen 126 Personen bei 42 Flügen in den Genuss des Fliegens.

    Die Hubschrauberrundflüge waren beim Lindacher Jubiläumsweinfest ein Renner. In der Maschine konnten immer drei Personen mitfliegen. Foto: Kurt Albert

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