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    Schweinfurt

    Vom TÜV bestätigt: Belag der Maxbrücke ist rutschsicher

    Bei Regen soll sich der Belag der Schweinfurter Maxbrücke in eine spiegelglatte Fläche verwandeln. Die Erfahrung hat Ulrike Schneider gemacht. Und nicht nur sie, betont die Stadträtin. Foto: Martina Müller

    Bei Regen verwandelt sich der Belag des Fußgängerwegs an der Schweinfurter Maxbrücke in eine spiegelglatte Fläche, davon ist Stadträtin Ulrike Schneider (Schweinfurter Liste/Freie Wähler) überzeugt. Und das nicht ohne Grund. Genau das habe sie selbst erlebt – mit Folgen, erzählte Schneider in der Stadtratssitzung Ende Juni. Die Stadträtin rutschte auf dem Gehweg der Brücke aus, brach sich das Handgelenk – und forderte von der Stadt, den Belag zu prüfen. Nicht nur sie habe diese Erfahrung gemacht, auch andere Bürger. Die Verwaltung schien überrascht. Von dem Problem, so hieß es damals, habe man noch nichts gehört.

    Auch für Christof Klingler, Leiter des städtischen Tiefbauamts, war die von Schneider monierte Regen-Rutsch-Problematik etwas neues. Er legte in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung den Prüfbericht des TÜV zum Belag des Fußgängerwegs bis ins letzte Detail vor. Fazit: Der Belag ist rutschsicher, konstatierten die Prüfer 2018. Aufgebracht wurde bei der Instandsetzung 2017 hier eine Art Kunststoffbeschichtung, um die Brücke vor Schäden durch Wasser, Eis oder Salz zu schützen.Und solange zu sichern, bis der Neubau kommt. 2022 soll er beginnen. Die Kosten werden auf 20 Millionen Euro geschätzt. Der Prüfungsbericht, so erklärt Klingler auf Nachfrage, wurde nach Abschluss der 1,5 Millionen Euro teuren Instandsetzung der Maxbrücke 2018 erstellt. Ein Check, der nach Abschluss solcher Arbeiten üblich ist, um die Qualität zu überprüfen.

    Warum die Sache mit dem Prüfungsbericht aus 2018 noch nicht vorbei ist

    Allerdings ist Stadträtin Ulrike Schneider an einer Stelle gestürzt, an welcher der Belag wechselt, wie sie am Donnerstag erklärte. Tiefbauamt-Chef Klingler und Baureferent Ralf Brettin sicherten zu, sich das Ganze noch einmal anschauen zu wollen. Zumindest ein Schild, das vor Rutschgefahr warne, sei an dieser Stelle angebracht, hatte Schneider gefordert.

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