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    GEROLZHOFEN

    Wegen Vandalismus: Grün weicht neuen Lampen

    Die zur Sperrung der betroffenen Bereiche aufgestellten Halteverbotsschilder hatten die Grünpflegearbeiten der Stadtgärtnerei auf dem Großparkplatz an der Berliner Straße als auch auf dem Parkplatz mit den Wohnmobilstellplätzen an der Schule am Lülsfelder Weg jeweils angekündigt. Dass im letzteren Fall von Stadtgärtner André Ditterich und seinen Mitarbeitern kräftiger zur Sache gegangen wurde, hat einen ganz bestimmten guten Grund. Der lautet Vandalismus.

    Auf dem Parkplatz an Schallfelder Straße und Lülsfelder Weg waren in der jüngeren Vergangenheit auf mehrere Etappen über zehn der dortigen Leuchten komplett umgeknickt, verschiedene Hinweisschilder aus der Verankerung gerissen und das Toilettenhäuschen verschmutzt oder verunziert worden. Eine Lampe allein kommt der Stadt auf 1600 Euro für die reine Wiederbeschaffung. Der Schaden bewegt sich somit locker in einer Größenordnung von 20 000 Euro. Bisher sind die Ermittlungen der Polizei allerdings im Sande verlaufen.

    Nachdem die meisten der weißen Laternen bis auf wenige Ausnahmen der Zerstörungswut zum Opfer gefallen waren, hat es dieser Tage im Vorfeld der Grünpflegemaßnahmen einen Ortstermin zwecks der Aufstellung neuer Lampen mit der ÜZ Lülsfeld, sie firmiert neuerdings als ÜZ Mainfranken, gegeben.

    Aufstellung zweier neuer Höhenlampen

    Das Ergebnis war, dass zwei neue Höhenlampen aufgestellt werden. Die reichen aus, um die komplette Fläche auszuleuchten, wurde von der ÜZ betont. Dazu bedarf es allerdings ihrer Positionierung innerhalb der beiden größeren Grünstreifen auf dem Parkplatz. Dies und der Umstand, dass die Sträucher entlang der Parkzeilen schon sehr verwuchert waren, hat nun dazu geführt, dass die Bäume und Sträucher auf dem einen schmalen Grünstreifen mit den seitlichen Wohnmobilparkplätzen ganz und etwas oberhalb bis auf einige wenige Bäume im Randbereich entfernt wurden, „um richtig Platz zu schaffen“, so André Ditterich.

    Dies geschah auch mit Blick darauf, dass der Parkplatz dadurch künftig bisher einsehbar ist und durch die neue geschaffene Übersichtlichkeit vielleicht doch dem oder den Vandalen das Handwerk gelegt werden kann.

    Ansonsten wurden die anderen Bäume, Sträucher und Büsche auf dem heute als Parkplatz dienenden ehemaligen Grundstück des Busunternehmens Kleinhenz ausgeastet und zurückgeschnitten, ebenso wie zuvor bereits auf dem Großparkplatz an der Berliner Straße, so dass „es nun dort wieder sauber aussieht“, so der Stadtgärtner.

    Arbeitsschwerpunkt ist jetzt der Friedhof

    Die Arbeit für die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei geht indes unmittelbar weiter, und zwar im Zuge der Friedhofsum- und -neugestaltung. Im neuen Teil des städtischen Friedhofs steht dabei die Gestaltung des Gräberfelds für „Sternenkinder“ an, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm vor, während oder nach der Geburt gestorben sind. Der Bereich liegt unweit der an die Kaplan-Jäger-Straße angrenzenden Fläche mit den Baumbestattungen. Noch im Herbst soll auf der Rasenfläche eine entsprechende Stelle errichtet werden. Da vordringlich erst der alte Friedhof belegt werden soll, werden weiterhin die aufgelassenen Gräber im neuen Teil zurückgebaut und anschließend mit Rollrasen bedeckt.

    Gleichzeitig werden die offenen Gräber im alten Friedhof, die wiederbelegt werden können und sollen, solange mit Ziermuschelkalk bedeckt, damit sie wieder „sauber da liegen“, so Stadtgärtner André Ditterich. Dazu kommen weitere Grünpflegearbeiten auf dem Friedhof wie etwa an den vorhandenen Thujahecken.

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