• aktualisiert:

    WERNECK

    Weidleinsbach wird renaturiert

    Bereits im April hatte der Gemeinderat der Renaturierung einer Teilstrecke des Weidleinsbachs auf der Gemarkung Mühlhausen zugestimmt. Dafür soll auch ein an den Bach angrenzender gemeindlicher Weges zum Teil zur Verfügung gestellt werden. Bei fünf Gegenstimmen sprach sich der Rat jetzt dafür aus, dieses Teilstück des Weges einzuziehen und das Vorhaben öffentlich bekannt zu machen.

    Mit der Planung eines behindertengerechten Zugangs am Friedhof in Eckartshausen hat der Gemeinderat das Planungsbüro Ledermann beauftragt. Das Büro erstellt auch das Gesamtkonzept für die Friedhöfe im Markt. Auf Nachfrage von Hans Spahn sagte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, dass verschiedene Lösungsvorschläge erarbeitet werden sollen.

    Auf 32 094 Euro summiert sich laut Ausschreibungsergebnis der von den Wehren gemeldete Feuerwehrbedarf für 2016. Da der Haushaltsansatz der Gemeinde pro Jahr nur 15 000 Euro vorsieht, erfolgten nach Rücksprache mit dem Kreisbrandmeister Kürzungen beim gewünschten Ausrüstungsmaterial. Die Ausgaben belaufen sich jetzt nur noch auf 17 202 Euro. Darin enthalten sind für 2579 Euro Beschaffungen für den „Schlauch- und Handschuhpool“.

    Dem Kauf der Ausrüstung im gekürzten Umfang gab der Rat einstimmig grünes Licht. „Alles was erforderlich ist, wird beschafft“, sagte Baumgartl auf Nachfrage von Steffen Rumpel.

    Die Flurbereinigungsgenossenschaft Stettbach hat die Durchführung einer Flurbereinigung in ihrem Gemeindeteil beantragt. Diesem Wunsch stimmte der Gemeinderat grundsätzlich zu. Um das offizielle Verfahren einzuleiten, wird die Gemeinde einen Antrag bei der Direktion für Ländliche Entwicklung stellen. Offen zeigte sich der Rat auch für die Bitte, im Zuge des Verfahrens zwei Kernwege auszubauen, wofür allerdings zusätzliche Fläche benötigt würde. Eine Entscheidung dazu fiel noch nicht.

    Als günstigster Anbieter erhielt die Firma Schneider aus Schleerieth für 5585 Euro den Auftrag für die Sanierungsarbeiten am Bildstock in der St. Martin-Straße in Mühlhausen. Wie Baumgartl sagte, habe die örtliche Vereinsgemeinschaft eine Kostenbeteiligung in Aussicht gestellt.

    Vergeben wurden Arbeiten für die energetische Sanierung des Rathauses: für 172 757 Euro die Außenputzarbeiten an die Firma Denner aus Maßbach und für 22 835 Euro die Spenglerarbeiten an die Firma Rumpel aus Opferbaum. Beide Angebote lagen deutlich über der Kostenschätzung des Architekten, was mit der ausgesprochen guten wirtschaftlichen Lage der Handwerksfirmen begründet wurde.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Schweinfurt-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!