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    Schwanfeld

    Wenig Nachfrage nach Bauholz in Schwanfeld

    Einen ausführlichen Bericht über den Zustand des Schwanfelder Waldes lieferte Förster Gerald Eser. Der Eichenbestand litt so stark unter dem Schwammspinner, dass eine Bekämpfung des Schädlings mit Helikoptereinsatz nötig geworden war. Inzwischen sei laut Eser die Bedrohung dadurch in den Waldgebieten nicht mehr so groß. Dagegen macht der Befall durch einen schwarzen Pilz (Rußrindenpilz) am Bergahorn dem Förster echte Sorgen. Die betroffenen Bäume können nur von Spezialfirmen mit Schutzanzügen gefällt und entsorgt werden, weil die Pilze auch Menschen gefährden. Die Gemeinderäte zeigten sich besorgt und wünschten sich eine detaillierte Information der Bürger und eine gut sichtbare Beschilderung an den betroffenen Stellen, um Wanderer und Waldbesucher auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

    Künftig werde man noch mehr Baumarten im Forst antreffen. Gerald Eser sprach sich für Mischwälder aus, um den Gefahren durch Schädlinge und dem Einfluss des Klimawandels begegnen zu können.

    Die Nachfrage nach Brennholz bleibe übersichtlich, berichtete der Förster. Rund 100 Festmeter konnte man zuletzt verstreichen, ein größeres Kontingent sieht der Plan für den Schwanfelder Forst künftig nicht mehr vor. Vielleicht, so schätzten der Fachmann und die Gemeinderäte die Situation ein, werde sich durch ein geändertes Heizverhalten die Nachfrage später erhöhen. Da der Verkauf von Stamm- und Wertholz gute Ergebnisse erzielt, schlug Gerald Eser vor, im nächsten Jahr 240 Festmeter Holz zu schlagen, davon aber höchstens 100 Festmeter Brennholz. Der Gemeinderat beschloss einstimmig diese Hiebsätze.

    Straßenleuchte wird ausgetauscht

    Mit 45 Euro werden die Wahlvorstandsmitglieder bei der Kommunalwahl 2020 entschädigt, 30 Euro erhalten die Hilfskräfte. Damit folgten die Gemeinderäte den Vorgaben des Landratsamtes.

    Die  beschädigte Straßenlampe im Umfeld der Schule wird komplett ausgetauscht und erhält eine LED-Leuchte. Etwas mehr als 1700 Euro kostet die Neuanschaffung, die Reparatur wäre günstiger gewesen: die Kalkulation belief sich auf rund 1300 Euro.  Wahrscheinlich wird Schwanfeld wegen der Beschädigung Anzeige gegen Unbekannt stellen.

    Nun kann im Röthenweg ein neues Doppelhaus errichtet werden. Der Gemeinderat musste sich mit einem Antrag auf eine weitere Befreiung von Vorschriften des Bebauungsplans befassen. Die frühere Anfrage hatte das Gemeindeparlament bereits positiv beantwortet, auch diesmal stimmten alle Räte im Sinn des Antragstellers.

    Keine Befreiung von den geltenden Vorschriften gab es für ein benachbartes Grundstück. Nach Prüfung der Rechtslage sahen alle Gemeinderäte keine Möglichkeit, dem Unterstand für ein Rüstfahrzeug zuzustimmen.

    Keine Stellungnahmen gibt die Gemeinde Schwanfeld zu den Bebauungsplänen "Am Viehgrund" in Stettbach und "Am Feldkreuz" in Eßleben ab. Der Markt Werneck hatte um Anmerkungen gebeten. Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung.

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