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    Gerolzhofen

    Wenn Kolping Bonifatius trifft

    Beeindruckend: das Open-Air-Musical "Bonifatius" in Fulda. Foto: Uli Fritz

    Zum Jubiläum “150 Jahre Kolping im Bistum Fulda” präsentierte das Kolpingwerk exklusiv für seine Mitglieder und Gönner “Bonifatius – Das Musical” auf dem Domplatz in Fulda – eine Vorstellung mit Gänsehautcharakter. Mit dieser Premiere speziell für Kolping startete die Spielzeit für dieses Musical. So der Wortlaut einer Pressemitteilung.

    Weiter heißt es in der Mitteilung: Die Zuschauer erlebten Deutschlands größte Musicalpremiere 2019 als aufwändige Open-Air-Produktion mit großem Symphonieorchester und Konzertchor. Sie tauchten ein in die Geschichte und erlebten die „Bonifatiusstadt Fulda“ hautnah mit attraktivem Rahmenprogramm und Kolping-Feeling pur.

    Die Gerolzhöfer waren rechtzeitig mit dem Bus angereist, so hatte man noch den Nachmittag zur freien Verfügung.

    Zum Auftakt erklang das Kolpinglied mit Live-Begleitung des Symphonieorchesters. Ein farbenfroher, großer Bannereinzug der Kolpingsfamilien bewegte sich rund um den Zuschauerraum. Talkrunden zum Thema „Kolping trifft Bonifatius“ mit spannenden Gästen wurden mit der Kamera auf Großmonitoren übertragen.

    Für Besucher des Musicals öffneten sich die Turen in Deutschlands erstem Azubikampus. Es konnte ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden, und man spürte das Vermächtnis von Adolph Kolping nach 150 Jahren noch hautnah: Damals bot er Gesellen ein Heim beziehungsweise ein Dach über dem Kopf. Auch die neue Einrichtung dürfte jungen Leuten eine Heimat in der Fremde bieten.

    Das Musical erzählt die Geschichte des gottesfürchtigen Missionars Bonifatius, der im 7. Jahrhundert im Königreich der Angelsachsen geboren wurde. Seine Mission war es, Germanien den christlichen Glauben zu übermitteln. Er musste sich mit den "Heiden" der Regionen auseinandersetzen. Er fand Anhänger und Widersacher. Schließlich musste er sich direkt mit Donar, dem anderen Gott, auseinandersetzen. Wie all dies mit elektronischen Mitteln auf der Open-Air-Bühne dargestellt wurde, war faszinierend.

    Schließlich musste sich Bonifatius sogar in den eigenen Reihen neu erklären und auch hier Missstände beseitigen. Dramatisch dann die Darstellung seiner Ermordung. Das Grab des Nationalheiligen in Fulda ist heute ein beliebter Wallfahrtsort.

    Unter den 2000 Besuchern waren die Kolpingfarben Schwarz-Orange zu sehen. Auch deswegen wurde der Abend zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis.

    Schwarz und Orange: Die Kolpingfarben waren beim Open-Air-Musical "Bonifatius" in Fulda häufig zu sehen. Foto: Uli Fritz

    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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