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    WERNECK

    Werneck macht beim Kunstprojekt am Wernradweg mit

    Im Rahmen eines Kunstprojektes hat der Kunstkreis Arnstein 25 Skulpturen und Bilder entlang des Wernradweges zwischen Binsfeld und Gänheim aufgestellt. Der Markt Werneck wird das Kunstprojekt in seinem Bereich nun weiterführen. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig.

    Die Verwaltung wird nun in Absprache mit den örtlichen Gemeinderäten entlang des Wernradweges Standorte auf gemeindlichen Flächen auswählen. Künstler aus dem Markt Werneck sollen Vorrang haben, auch wird die Gemeinde die Kontakte zu den Künstlern herstellen. Angedacht ist auch ein Beitrag der Kinder- und Jugendarbeit. Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl verwies hier auf die Gestaltung des Wasserhäusle Eßleben und des Tennishaus Werneck, womit seinerzeit der Jugendkulturpreis errungen wurde.

    Bei der Aufstellung der Kunstwerke wird der Wernecker Bauhof mithelfen. Eventuell muss dieser auch die Pflege der Grünflächen rings um die Kunstwerke übernehmen. Im Bereich Arnstein leisten dies laut Baumgartl Obst- und Gartenbauvereine.

    Kulturelles Erbe in Wert setzen

    Weiteres Thema war der Balthasar-Neumann-Spazierweg im Wernecker Schlosspark, ein vom Historischen Verein Werneck angeregtes Projekt. Interessante Punkte im Park sollen beschrieben und zu einem Rundweg verbunden werden, mit dem Ziel, das kulturelle Erbe Balthasar-Neumanns besser in Wert zu setzen. Wie Baumgartl informierte, hat der Bezirk Ansprechpartner für das Projekt benannt und die Planung dem Historischen Verein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde zugewiesen. Noch zu klären sei, inwieweit der Bezirk zu einer finanziellen Beteiligung bereit ist. Der Rat sprach sich bei zwei Gegenstimmen dafür aus, das Projekt weiter zu verfolgen.

    Angeregt hat der Kulturausschuss, die Senioreneinkaufsbuslinie in Werneck und die neu eingerichtete Nachbarschaftshilfe auf längere Sicht zusammenzuführen. Die Nachbarschaftshilfe biete die Möglichkeit, Fahrtwünsche individueller und in allen Gemeindeteilen zu bedienen, sofern sich genügend Helfer melden, sagte Baumgartl. In einer Übergangsphase soll der Einkaufsbus zunächst weiter nach Fahrplan fahren. Zukünftig könnten telefonische Fahrtwünsche dann über die Nachbarschaftshilfe koordiniert werden. Der Empfehlung des Kulturausschusses, die beiden Angebote zusammenzuführen, schloss sich der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen an.

    Als Ausdruck der Willkommenskultur wird es bei der Anmeldung im Rathaus ab sofort eine Neubürgertasche mit Informationsmaterial über die Gemeinde geben. Dafür sprach sich der Gemeinderat einstimmig aus. Auch ein Willkommensschreiben wird beigelegt. Gewerbeverband und Vereine werden über den Start und eine mögliche Beteiligung informiert.

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