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    Werneck

    Wernecker Wehr: Grünes Licht für Versorgungs-LKW

    Bei zahlreichen Einsätzen auf der A7 und A70 ist die Wernecker Feuerwehr als Ersthelfer vor Ort. Zur Absicherung der Unfall- und Einsatzstellen braucht sie einen sogenannten Versorgungs-Lkw, was die beiden Kommandanten im Gemeinderat ausführlich begründeten (wir berichteten). Er soll einen MAN-Frontschnauzer (Baujahr 1980) ersetzen. Dessen geplanter Verkauf lässt aus Sicht der Feuerwehr einen stattlichen Liebhaberpreis erwarten, der in die Neuanschaffung fließen könnte.

    Erläutert hatten die Kommandanten auch die gewünschte Ausstattung des 16-Tonnen-Fahrzeugs, wozu eine Staffelkabine für fünf Mann zur schnellen Absicherung der Einsatzstellen als auch acht Rollcontainer mit Ausrüstung für technische Hilfeleistungen zählen. Damit sollen im Bedarfsfall auch die Ortswehren in den Gemeindeteilen bedient werden. Seitens der Regierung von Unterfranken gibt es bereits eine Förderzusage für das Fahrzeug in Höhe von 38 900 Euro.

    In der jüngsten Sitzung stand nun der Ausschreibungsbeschluss für das Fahrzeug an. Wie Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl bekannt gab, habe Gemeinderat Steffen Rumpel bezüglich einer höheren Förderung Kontakt mit Abgeordneten von Bund und Land aufgenommen. In der vorangegangenen Sitzung hatte Rumpel den Bund finanziell in der Pflicht gesehen, da das Fahrzeug für die Autobahneinsätze gebraucht würde. Rückmeldungen gebe es noch keine, sagte Baumgartl. Der weitere Fortgang mit Ausschreibung des Fahrzeugs werde dadurch nicht behindert.

    Ausgeschrieben werden soll, wie von der Kreisbrandinspektion empfohlen, ein Versorgungs-Lkw entsprechend den gesetzlichen Anforderungen und DIN-Vorgaben für die Freiwilligen Feuerwehren, erklärte Baumgartl. Eine vorherige Festlegung auf ein Fahrzeugfabrikat erfolgt nicht. Die Ausschreibung soll einem Fachbüro übertragen werden.

    Mehrere Gemeinderäte monierten, dass daraus nicht ersichtlich werde, was wirklich ausgeschrieben wird. Erich Eichelmann und Steffen Rumpel machten deutlich, dass sie gegen eine Staffelkabine sind und stattdessen eine Zugkabine für ausreichend halten. Baumgartl schlug vor, die Wünsche der Feuerwehr, wozu auch die Rollcontainer zählen, alternativ zum DIN-Standard auszuschreiben, um die preislichen Unterschiede erkennbar zu machen. Mit dieser Ergänzung stimmte der Gemeinderat der Anschaffung sowie der Ausschreibung eines Versorgungs-Lkw bei vier Gegenstimmen zu.

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