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    THEATER

    Wiener Klassik bis Romantik aus Bamberg

    Das Klaviertrio Franconia besteht aus (von links) Mathias Ranft (Violoncello), Tomoko Ogasawara (Klavier) und Bart Vandenbogaerde (Violine). Foto: TF

    Das besondere Konzert in Schweinfurts Theaterfoyer um 19.30 Uhr am Sonntag, 27. Januar (Foyer-Konzertmiete und Konzertmiete I „F“ und freier Verkauf) bestreitet das in Bamberg beheimatete Klaviertrio Franconia, bestehend aus Bart Vandenbogaerde (Violine), Mathias Ranft (Violoncello) und Tomoko Ogasawara (Klavier). Die drei Herren sind den regelmäßigen Konzertbesuchern des Schweinfurter Theaters keine Unbekannten, denn sie spielen erste Pulte bei den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie.

    Die drei Vollblutmusiker werden Joseph Haydn (Klaviertrio C-Dur Hob XV:27), Johannes Brahms (Klaviertrio c-Moll op. 101) sowie Franz Schubert (Klaviertrio Es-Dur op. 100) dem Publikum zu Gehör bringen. Bart Vandenbogaerde wurde in Kortrijk (Belgien) geboren. Er erhielt seinen ersten Violin-Unterricht mit fünf Jahren und spielte sein erstes Solokonzert mit Orchester bereits fünf Jahre später. Er studierte bei Prof. Kees Hülsmann in Utrecht. Direkt nach seinem Diplom erhielt er seine erste Stelle als stellvertretender Erster Konzertmeister beim Rotterdams Philharmonisch Orkest. 2011 wurde er Erster Konzertmeister des Royal Flemish Philharmonic.

    Seit April 2013 hat er die Stelle des Ersten Konzertmeisters der Bamberger Symphoniker inne. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Kurt Masur, Sir Simon Rattle und Sir John Eliot Gardiner zusammen. Als Konzertsolist machte er sich bei internationalen Orchestern einen Namen. Konzertreisen führten Vandenbogaerde nach Europa, in die USA, Australien, Asien und in den Nahen Osten, wo er zahlreiche Auftritte in Radio und Fernsehen hatte.

    Der gebürtige Hamburger Matthias Ranft erhielt als Siebenjähriger seinen ersten Cello-Unterricht und noch als Gymnasiast nahm er bei Arthur Troester an der Musikhochschule das Instrumentalstudium auf. Seine musikalische Ausbildung führte ihn anschließend nach Freiburg im Breisgau zu Christoph Henkel und mit einem DAAD-Stipendium zu Janos Starker nach Bloomington in die USA. Noch vor dem Solistenexamen 1985 an der Hochschule für Musik Freiburg sammelte er zwischen 1981 und 1983 erste Orchester-Erfahrungen als Solocellist der Hofer Symphoniker und gewann 1984 den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin.

    Seit 1985 spielt Ranft bei den Bamberger Symphonikern und ist deren erster Solocellist. Er spielt dazu in verschiedenen Kammermusik-Ensembles, war Dozent an der Hochschule für Musik Freiburg und bei internationalen Meisterkursen in Japan. Die Pianistin Tomoko Ogasawara studierte zunächst an der Staatlichen Universität der Künste ihrer Geburtsstadt Tokio, um dann für das Solistenexamen ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau in Europa fortzusetzen, die sie mit Auszeichnung abschloss und ihr den ersten Preis beim Hochschulwettbewerb der Musikhochschulen der Bundesrepublik einbrachte.

    Seitdem gastiert sie regelmäßig auf den Bühnen der internationalen Musikwelt in Berlin, München, London, Paris, Montreux, Jerusalem, Tokio, Shanghai und Bangkok, unter anderem mit dem Symphonischen Orchester Berlin, dem Kammerorchester Lausanne und der Kammerphilharmonie Bamberg sowie auch in kammermusikalischen Formationen, mit Albrecht Mayer, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann.

    Vorverkauf ab Samstag, 1. Dezember, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – oder Internet: www.theater-schweinfurt.de

    Bearbeitet von Kirsten Mittelsteiner

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