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    WASSERLOSEN

    Wo Fußball Religion ist

    Zusammen mit dem Vereinskassier Phillip Unsleber (links) ehrte der Vorsitzende des FC Wasserlosen, Harald Friedrich (re... Foto: Dominik Zeißner

    Mit drei sportlichen Tagen feierte der FC Wasserlosen am vergangenen Wochenende 90-jähriges Bestehen. Am Freitag wurde neben dem Festplatz am Sportgelände außerdem das Sonnwendfeuer angezündet.

    Hochkarätigen Fußball konnten zahlreiche Zuschauer am Samstag beim Spiel des Regionallisten 1. FC Schweinfurt 05 gegen den Bayernligisten Würzburger FV sehen, das die Schnüdel mit 5:1 für sich entscheiden konnten. Anschließend fand ein Volleyball-Ortsturnier statt. Am Abend fieberten dann alle beim 2:1-Last-Minute-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden auf Großleinwand im Festzelt mit. Der Festsonntag startete mit einem Gottesdienst in der örtlichen Kirche St.-Simon und Thaddäus. Pfarrer Christoph Dörringer, selbst aktiver Alt-Herren-Fußballer beim FC, gestaltete die Messfeier. In seiner lebendigen und vom runden Leder geprägten Predigt, sprach er davon, dass für viele Menschen, gerade jetzt zurzeit der Weltmeisterschaft in Russland, der Fußball eine Art Religion sei. Freilich wusste er da noch nicht, wie es der deutschen Mannschaft wenige Tage später ergehen sollte.

    Nach dem Gottesdienst folgte ein farbenfroher Festumzug, angeführt von den Musikfreunden Wasserlosen, zum Festplatz am Sportplatz. Viele befreundete Sportvereine, darunter auch der Patenverein aus Geldersheim sowie alle örtlichen Gruppierungen, waren mit einer Fahnenabordnung anwesend. Neben dem Fußball hat der FC Wasserlosen auch eine Korbballabteilung. Die Sportlerinnen der Jugend- sowie der Frauenmannschaft zeigten am Nachmittag ihr Können, ehe verdiente Vereinsmitglieder geehrt werden konnten. Das Festwochenende klang mit zwei Fußballspielen am späten Nachmittag aus.

    Ehrungen 20 Jahre Mitglied: Elisa Unsleber, Denise Gößmann, Sebastian Gößmann und Franziska Gößmann; 30 Jahre: Joachim Friedrich und Nico Esly; 40 Jahre: Hermann Koch; 50 Jahre: Hermann Simon

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