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    Grafenrheinfeld

    Wo ist der beste Standort für Ladesäulen?

    Von der ÜZ Mainfranken wurde die Gemeinde auf die Fördermöglichkeiten für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge hingewiesen. Es gibt sowohl vom Land als auch vom Bund ein solches Förderprogramm. Beabsichtigt ist in beiden Fällen möglichst schnell ein umfassendes Ladenetz für E-Fahrzeuge zu schaffen, in Bayern sollen noch in diesem Jahr 7000 solcher öffentlicher  E-Tankstellen zur Verfügung stehen. Fördergelder können aber nur aus einem der beiden Programme beantragt werden.

    Die ÜZ Mainfranken schlug nun vor, das Landesförderprogramm zu nutzen, da einerseits mehr Förderzuschuss und andererseits eine schlankere Abwicklung im Förderverfahren gegeben seien. Die Kosten für eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten liegen zwischen 10 bis 15 000 Euro, je nachdem wie der Netzanschluss zu verwirklichen ist. Gefördert werden diese Ausgaben mit 40 Prozent. Die Ladesäulen müssen öffentlich zugänglich sein, mit Strom aus erneuerbarer Energie und mindestens sechs Jahre betrieben werden.

    Für einen Ladepunktstandort werden zwei öffentlichen PKW Stellplätze benötigt. Diese fallen dann als Parkplätze für andere Autos weg. Deshalb schlug die Verwaltung vor, für eine Ladesäule an der Altmainsporthalle in der Nähe des Trafohäuschens die Förderung zu beantragen. Walter Kaspar fragte nach, ob die Ladesäulen auf dem Parkplatz der FIS öffentlich zugängliche seien, wenn ja sehe er nicht ein, warum die Gemeinde 10 000 Euro ausgeben sollte. Walter Wegner meinte, Ladesäulen im Ort, beispielsweise am Rosengärtchen, seien sinnvoller. Grundsätzlich ja, meinte Keller aber dann fielen halt auch zwei Parkplätze weg, die innerorts dringend benötigt würden. Harry Scharold meinte, zwischen Reiterklause und Badesee sei ein guter Standort, dort aber, so Gerhard Riegler würden die Säulen nur im Sommerhalbjahr genutzt. Guido Oster sprach sich auch für Ladesäulen innerorts aus und fragte nach, ob man beim Anbieter an die ÜZ gebunden sei. Im Moment gehe es allein um die Frage, ob ein Förderantrag gestellt werden soll. Alles andere stehe noch nicht zur Debatte, erklärte Michael Niklaus von der Verwaltung. Ludwig Mack schlug vor Fördergelder für zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten zu stellen, dann könne man immer noch darüber nachdenken wo diese stehen sollten, die Förderzusage heiße ja nicht, dass diese auch aufgestellt werden müssten. Diesem Vorschlag schloss sich der Gemeinderat mit zwei Gegenstimmen an.

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