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    Gochsheim

    Wohin mit den Wertstoffcontainern?

     Wie viele Standorte braucht Gochsheim für Wertstoffcontainer? Aktuell gibt es drei. Der Containerstandort in der Schonunger Straße auf dem Gelände des ehemaligen Diskamarktes steht zur Disposition, weil hier Wohnbebauung vorgesehen ist. So erläuterte es Bürgermeisterin Helga Fleischer den Gemeinderäten und –rätinnen. Alternativstandorte hatte die Verwaltung schon geprüft.

    Wie Fleischer ausführte, käme der Parkplatz in der Schonunger Straße, der dem jetzigen Standort am nächsten ist, nicht in Frage, weil die Entsorgungsfahrzeuge rückwärts einfahren müssten, was durch innerdienstliche Anweisung untersagt sei. Auch in der Friedhofstraße seien Container schwierig, weil dem Standort Parkplätze zum Opfer fielen.

    Die Verwaltung hatte daher vorgeschlagen, am Parkplatz in der Hindenburgstraße zusätzliche Container aufzustellen und den dortigen Leerungsrhythmus von drei Wochen auf eine Woche zu verkürzen, genau wie am Standort in der Schweinfurter Straße. Mit dem Vorschlag zeigten sich aber mehrere Räte nicht einverstanden.

    "Ein falsches Signal in der Öffentlichkeit, wenn ein Standort wegfällt", nannte Edwin Hußlein den Vorschlag. Er schlug vor, den Tagesordnungspunkt in den Bauausschuss zu verweisen. Dirk Hachtel schlug vor, die Container am Schwimmbad aufzustellen. Dort wäre außerdem Personal, was der Verschmutzung entgegenwirkte. Nach den Öffnungszeiten des Bades könnte zudem der Containerstandort versperrt werden. Jürgen Majerl verwies auf das neue Baugebiet im Süden der Gemeinde. Er brachte einen Standort im Süden, etwa im Gewerbe- und Industriegebiet Atzmann, ins Spiel.

    Das Gremium folgte schließlich dem Vorschlag, das Thema durch den Bauausschuss noch einmal überprüfen zu lassen.

    Wo kommen die Behindertenparkplätze hin, die durch den Neubau der AWO-Kita wegfielen? Die Verwaltung machte den Vorschlag, zwei Parkplätze in unmittelbarer Nähe zu den Eingängen des Friedhofs im Steinweg anzuordnen. Dagegen argumentierte Stefan Lutz, der gerade wegen der 90-Grad-Kurve an der neuen Kita gefährliche Verkehrssituationen befürchtete. Er schlug vor, beide Behindertenparkplätze am Haupteingang in der Friedhofstraße anzulegen.

    Nach kurzer Diskussion votierte das Gremium mit großer Mehrheit für eine Eins-zu-eins-Lösung. Ein Parkplatz wird im Steinweg entstehen, einer am Eingang am Flenneried.

    Die Adam-Riese-Straße erschloss früher den Zufahrtsweg zum Schulzentrum für die Busse. Starker Bring- und Parkverkehr stellte ein zusätzliches Ärgernis für die Anwohner dar. Jetzt beantragte eine Interessengemeinschaft "Anwohnerparken", bestehend aus 14 Unterzeichnern, in der kleinen Straße, das Parken nur für Anwohner zuzulassen. Verkehrssachbearbeiterin Mandy Tirok stellte klar, dass schon jetzt durch die in diesem Bereich angebrachte Beschilderung mit Zeichen 286 (Parken verboten) lediglich das Be- und Entladen und das Ein- und Aussteigenlassen der Schulkinder erlaubt sei und somit bereits eine Einschränkung vorliege. Klaus Wörner ergänzte, dass durch die Verlegung der Buszufahrt über den Schwimmbadparkplatz bereits eine wesentliche Verkehrserleichterung geschaffen worden sei.

    Die Parkscheune am Kleinen Plan (wir berichteten) kann gebaut werden. Der Gemeinderat verabschiedete die Planung.  

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