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    DÜTTINGSFELD

    Wohnheim in Düttingsfeld brannte

    Mehrere Feuerwehren bekämpften am Dienstag den Brand eines Wohnheimgebäudes im Oberschwarzacher Ortsteil Düttingsfeld. Foto: Norbert Vollmann

    Gegen 16 Uhr kam es am Dienstag in einem Wohnheimgebäude im Oberschwarzacher Ortsteil Düttingsfeld (Lkr. Schweinfurt) zu einem Wohnhausbrand. Der Dachstuhl des Anbaus brannte komplett aus. Auch das Hauptgebäude dürfte schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

    Die gute Nachricht: Alle Bewohner, die sich zu dieser Zeit in den drei Gebäuden auf dem Grundstück befanden, konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

    In dem Anwesen leben 13 Menschen, davon drei Erwachsene sowie zehn Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren.

    Die Feuerwehren hatten Schwerstarbeit zu verrichten. Aufgrund der Trockenheit mussten alle möglichen Wasserreserven angezapft und aktiviert werden. Zum Teil wurde das Wasser aus umliegenden Ortschaften herbeigeschafft, zum Teil auch über lange Schlauchstrecken.

    Die Feuerwehren konnten sich am Ende nur darauf beschränken, ein weiteres Übergreifen der aus dem Dach des Anbaus an der westlichen Seite schlagenden Flammen zu verhindern. Bereits im Gebäude befindliche Atemschutzträger mussten den Einsatz wegen der hohen Temperaturen wieder abbrechen.

    Kurz vor 16 Uhr waren Polizei und Feuerwehren über die Rauchentwicklung in dem Gebäude informiert worden. Die Integrierte Leitstelle in Schweinfurt alarmierte daraufhin die Feuerwehren Gerolzhofen mit ihrer großen Drehleiter, Oberschwarzach sowie Wiebelsberg-Mutzenroth-Düttingsfeld. Aufgrund der schwierigen Lage erfolgte kurz darauf die Nachalarmierung der Feuerwehren Wiesentheid, Dingolshausen und Geldersheim mit ihrem Atemschutzträger-Gerätewagen.

    Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandinspektor Alexander Bönig aus Unterspiesheim. Auch Kreisbrandrat Holger Strunk befand sich vor Ort.

    Aufgrund von Rauch und Hitze herrschte zu Beginn des Einsatzes eine völlig unklare Lage, so Alexander Bönig. Der Brandherd unter dem Dach sei deshalb nicht zu lokalisieren gewesen. Innerhalb kürzester Zeit habe sich der Schwel- zu einem Vollbrand ausgeweitet, bei dem bald die Flammen durch die Dachhaut schlugen.

    Mit vereinten Kräften gelang es den Feuerwehren trotz der Trockenheit, die Löschwasserversorgung unter Einsatz von Tanklöschfahrzeugen, langen Schlauchleitungen bis hin nach Wiebelsberg und auch von landwirtschaftlichen Fasswagen zu gewährleisten. Die Gemeinde hatte derweil den Wasserdruck erhöht.

    Zur Brandursache konnte noch keine Aussage getroffen werden.

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