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    Grafenrheinfeld

    Zauberhafte Klänge zum Weihnachtsfest

    Das Symphonische Blasorchester begeisterte in Grafenrheinfeld mit Serenadenklängen unter der Leitung von Raphael Schollenberger (links).
    Das Symphonische Blasorchester begeisterte in Grafenrheinfeld mit Serenadenklängen unter der Leitung von Raphael Schollenberger (links). Foto: Daniela Schneider

    Schöner die Glocken - oder die Blasinstrumente - nie klingen als zur Weihnachtszeit - mit diesem abgewandelten Weihnachtslied hat der Grafenrheinfelder Musikverein zum diesjährigen Weihnachtskonzert genau die richtigen einleitenden Worte gefunden. Festlich, glänzend und stimmungsvoll ließen nämlich die vielen jungen Musikerinnen und Musiker das Weihnachtsfest in der bis auf den allerletzten Platz besetzten Pfarrkirche im wahrsten Sinne des Wortes: ausklingen.

    Das Weihnachtskonzert ist seit vielen Jahren schöner Brauch: Im Wechsel mit dem Gesangverein kommen alljährlich Musiker und Publikum am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages zum Ausklang der Weihnachtszeit zusammen, zum Träumen und zur Ruhe kommen, zum Besinnen, Innehalten und Resümieren bei erhabenem Klanggenuß in stimmungsvoll-festlicher Atmosphäre.

    Für viele ist das Konzert eine unverzichtbare Tradition kurz bevor sich das Jahr dem Ende neigt, um - wie es die Vorsitzende des Musikvereins Florence Rößler-Nance zur Begrüßung so treffend bemerkte: Der schönsten Sprache der Welt - der Musik - zu lauschen, die die vielen Musikerinnen und Musiker des Musikvereins mit ihren Instrumenten so mitreißend zu sprechen verstehen. Den Auftakt machten die jüngeren Mitglieder des Jugendblasorchesters (JBO), die gemeinsam mit ihrer einfühlsam agierenden Leiterin Magdalena Haßelbacher instrumental und gesanglich auf den Spuren des Komponisten Kurt Gäble wandelten. Bis nach Bethlehem  ging die spannende musikalische Reise, in der zudem jede Gruppe der Orchesterfamilie seinen ganz persönlichen Einsatz hatte.

    Danach hatte dann das Symphonische Blasorchester (SBO) unter dem stilsicheren Dirigat von Raphael Schollenberger seinen Auftritt mit einem durchweg abwechslungsreichen, glänzend intonierten Programm. Von einer klangvollen alpin-instrumentalen Schlittenfahrt, über eine "Serenade" und den kraftvollen, wunderbar-klassischen "Little Drummer Boy" bis hin zu einer ganz und gar zauberhafte "Harry Potter Symphonic Suite" und einem schillernden "Hallelujah Chorus" reichte das Repertoire, bevor dann das Weihnachtsfest nach einem grandiosen instrumentalen "Oh come holy night" und Weihnachtsliedern aus Flandern, nach stehenden Ovationen und mehreren Zugaben bei Glühwein und Punsch - kredenzt von den Maltesern -  im gut besuchten Kreis der vielen bezauberten Besucher auf dem Kirchplatz gemütlich ausklang.

    Schöner kann das Weihnachtsfest doch eigentlich nicht zu Ende gehen.

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