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    Gerolzhofen

    Zehn Tage ohne Netz: Teile Gerolzhofens lange Zeit offline

    Bei Grabungsarbeiten am Kabelnetz im Bereich Dingolshäuser Straße/An den Torweinbergen war ein Kabel beschädigt worden. Das war der Grund, weshalb seit Mittwoch Kunden von Vodafone/Kabel Deutschland im betroffenen Bereich aufs Internet, das Telefonieren oder auch das Kabelfernsehen verzichten müssen. Foto: Norbert Vollmann

    Ohne Internet, Telefon und TV können die Tage lang werden. Diese "störende" Erfahrung blieb Vodafone-Kunden vor allem an den Torweinbergen in Gerolzhofen seit dem vergangenen Mittwoch 24. Juli, ab etwa 10 Uhr nicht erspart. Die Störung hält derzeit noch an, soll aber voraussichtlich im Laufe des Freitags behoben werden, wie ein Vodafone-Sprecher erklärt. Zehn Tage nach dem Schaden.

    Es ist quasi der Störungs-Klassiker, der Kunden von Vodafone/Kabel Deutschland in der Straße "An den Torweinbergen" als auch in angrenzenden Bereichen der Dingolshäuser Straße ereilt hat. Bei Grabungsarbeiten am Kabelnetz in der Dingolshäuser war ein Kabel beschädigt worden. Dieser Umstand sorgte dafür, dass seit Mittwoch vergangener Woche gegen 10 Uhr die über Vodafone gebuchten Leitungen tot waren, egal ob nun Internet, Internet-Telefonie  oder das Kabelfernsehen. Was das Fernsehen anbelangt, so konnten sich immerhin die glücklich schätzen, die über eine Satellitenschüssel am Haus verfügen und keine Kunden von Vodafone sind.

    Aufmerksamen Passanten und Autofahrern waren die mit Flatterband abgesperrten oder mit Überquerungshilfen versehenen Stellen mit aufgegrabenen Kabelschächten in der Dingolshäuser Straße zwischen der Geomed-Kreisklinik und dem Verbindungsweg von der Dingolshäuser Straße hoch zur Erlesmarter nicht entgangen. Inzwischen sind sie bereits wieder weitgehend asphaltiert worden.         

    Obwohl es sich um den Störungs-Klassiker gehandelt habe, sei diese natürlich immer für die Anlieger ärgerlich, wenn ein Kabel beschädigt wird und sie so vom Netz abgehängt werden, so Vodafone-Sprecher Tobias Grosser gegenüber dieser Zeitung. Dessen ungeachtet hätten die Techniker den Schaden indes lokalisiert, so dass dieser nun schnellstmöglich behoben werden kann. Tobias Grosser: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran." Er ist überzeugt davon, dass die Entstörung relativ schnell erfolgt, voraussichtlich im Lauf des Freitags. Vodafone möchte sich schon jetzt bei den Kunden für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, so der Konzernsprecher.

    Auch wenn es ärgerlich für die Kunden sei, so sei man seitens Vodafone froh, dass die Zahl der Betroffenen überschaubar geblieben sei und sich der Schaden so in Grenzen gehalten haben, betont Tobias Grosser weiter.

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