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    TRAUSTADT

    Zu Fuß zur Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Muttergottes“

    Das Sportheim in Frankenwinheim diente den Traustädter Wallfahrern als Zwischenstation. Foto: Robert Neubig

    Die Traustädter begaben sich zu Fuß auf den Weg zur Wallfahrtskirche „Zur scherzhaften Muttergottes“ in Dettelbach, um ein altes Pestgelübde zu erfüllen.

    Fast 30 Teilnehmer starteten bei gutem Wetter schon früh am Morgen an der Pfarrkirche St. Kilian in Traustadt. Sie wurden von den „Trauschter Musikanten“ musikalisch begleitet.

    Die Wallfahrtsprozession, geführt von der langjährigen Wallfahrtsleiterin und Organisatorin Gerda Braun, machte in der Wallfahrtskirche in Bischwind Halt zu einem kurzen Gebet. In Frankenwinheim machten die Wallfahrer Rast im Sportheim und kräftigten sich mit einem Frühstück. Gerda Braun bedankte sich bei Juliane Böhm und ihrem Team für die großartige Bewirtung.

    Der Weg führte weiter zur kleinen Feldkapelle „Jesus auf der Wies“ in der Nähe von Rimbach. Dort beteten die Teilnehmer, wie schon seit über hundert Jahren, den „Engel des Herrn“. In Dimbach wurde das Mittagessen eingenommen. Die Dimbacher Pfadfinder übernahmen, wie schon in den vergangenen Jahren, die herzliche Bewirtung.

    Nach der Ruhepause ging es über Münsterschwarzach auf Fuß- und Radwegen zur Wallfahrtskirche „Maria im Sand“. Nach dem dreimaligen Umschreiten des Gnadenaltars „Zur schmerzhaften Muttergottes“ endete der fast 40 Kilometer lange Wallfahrtsweg.

    Nach dem Wallfahrtsgottesdienst, an dem auch Pilger aus anderen Orten teilnahmen, wurden die Teilnehmer der Traustädter Wallfahrt von Angehörigen mit dem Auto abgeholt.

    Auf dem Rückweg besorgten sich die Wallfahrer dann frische Fichtenzweige, die die Frauen liebevoll mit Süßigkeiten schmückten. In Traustadt warteten die Kinder schon sehnsüchtig auf ihre „Wallwedel“.

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