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    Dingolshausen

    Zu Gast in der Heimat des Landkreisweines

    Weinbergs-Führung rund um Dingolshausen: Vertreter der SPD mit Landrat Florian Töpper, Weingut-Juniorchef Florian Loos und Kreistagsfraktionsvorsitzendem Hartmut Bräuer. Foto: Isabella Walter

    Die SPD-Bewerber mit Landrat und die neu gewählte Vorstandschaft  der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, mit ihrer Vorsitzenden Heike Joos, Schallfeld, besuchten Dingolshausen. Landrat und Fraktionsvorsitzender Bräuer, der selbst seit über 10 Jahren aktiv mit Freunden einen Gerolzhöfer Weinberg bewirtschaftet, unterstreichen laut einer Pressemitteilung mit dem Besuch die Bedeutung der heimischen Weinkultur.

    Bei einer feierabendlichen Weinbergs Führung rund um Dingolshausen, haben sich Landrat Florian Töpper und Kreistags-Fraktionschef Hartmut Bräuer gemeinsam mit weiteren SPD- Bewerbern mit der aktuellen Lage im heimischen Weinbau vertraut gemacht. Im gastgebenden Weingut Loos präsentierte Juniorchef Florian Loos einen Betrieb in der Umstellungsphase auf biologische Bewirtschaftung. Bei aller Notwendigkeit eines gelungenen Marketings unterstrich Florian Loos, dass entscheidend für den dauerhaften Erfolg auf dem Markt noch immer die Qualität sei.

    Florian Loos, ausgebildeter Grafiker und Geisenheimer Bachelor of Science der Internationalen Weinwirtschaft, lenkt nun gemeinsam mit seinen Eltern Beate und Armin Loos, die Geschicke des, gut 38 000 Rebstöcke umfassenden Familienbetriebs. Schon frühzeitig hat sich die Winzerfamilie intensiv mit dem Thema Wasserversorgung befasst, die angesichts der geringen Niederschläge eine immer größere Herausforderung zu werden droht. Der Winzer besitzt zwar einen eigenen Brunnen und kann bei Bedarf daraus ein Großbassin speisen. Damit können bei anhaltender Trockenheit die Reben bewässert werden. Sein Wunsch an die regional Verantwortlichen, wäre der Bau eines Regenwasserrückhaltebeckens, das künftig solche Speicher füllen könnte.

    Im Weinkeller finden sich 24 Weine aus zehn Rebsorten. Welche Rebsorten angesichts der klimatischen Veränderungen eine Zukunft in Franken haben, lasse sich nicht mit Sicherheit vorhersagen, so Florian Loos.  Dass hingegen mit dem genauso weltoffenen wie heimatverbundenen jungen Winzer die Zukunft des Betriebs gesichert ist, freut Landrat Töpper besonders. Die Sonderkulturen im Landkreis seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, nicht zuletzt in einem stark wachsenden touristischen Sektor.

    Bearbeitet von Helmut Hickel

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