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    Grafenrheinfeld

    Zuhörer meldeten sich zu Wort

    Im Gemeinderat in Grafenrheinfeld hatten Zuhörer das Wort. Kontraproduktiv fand Sigrid Lutz, was zurzeit am Sakramentshäuschen in der Bühlstraße passiert. Da habe man erst kürzlich für die "Bienen" unterschrieben, und jetzt werde dort der Untergrund mit Steinen zugemacht statt Pflanzflächen zu erhalten. Sitzungsleiter Gerhard Riegler meinte, dort würden noch Büsche angepflanzt und wies auf das Problem hin, dass immer wieder Lkw über den Untergrund führen. Die Anwohner hätten von Anfang an gesagt, dass das Marterle weiter nach hinten gesetzt werden müsse, erwiderte Lutz, aber auf die höre man ja nicht.

    Außerdem bemängelte Lutz, dass bei der Praxis Dr. Verne viel zu wenig Parkplätze zur Verfügung stünden. Das sei Sache der Firma, erwiderte Riegler, die Gemeinde könne da wenig machen. Auch weitere Parkplätze auf der Straße seien nicht möglich, weil eine hindernisfreie Ausfahrt der Feuerwehr gewährleistet sein müsse.

    Hubert Berlenz dankte den Gemeinderäten für den Informationsabend zum Sand- und Kiesabbau in der Kulturhalle (wir berichteten). Allerdings meinte er, hätte man mehr an die Grundstückseigentümer appellieren müssen. Diese seien alle eingeladen gewesen, und wer nicht da war, wurde anschließend noch einmal angeschrieben, erklärte Riegler. Berlenz erinnerte auch daran, dass sich Innenstaatssekretär Gerhard Eck für den Abbau ausgesprochen hat, "auch ein CSUler" meinte er.

    Gabriele Hartmann fragte, ob die Gemeinde vermitteln könne, falls ein Privatmann Äcker in diesem Gebiet kaufen will. Die Gemeinde habe den Landwirten, die verkaufen wollen, bereits angeboten, ihre Grundstücke zu erwerben, allerdings zu einem vernünftigen Preis, erklärte Riegler. Privatleute könnten sich dann jederzeit an die Kommune wenden. Außerdem fragte Hartmann nach einem angeblich geplanten großen Einkaufmarkt, der in Richtung Bergrheinfeld entstehen soll. Der würde nur die kleineren Läden kaputt machen, fürchtete sie. Es gebe noch keinerlei Beschluss des Gemeinderates, ob ein solches Einkaufszentrum entstehen soll, beruhigte Riegler.

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