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    Lindach

    Zum Fünfzigjährigen ein Dorffest am Kapalla

    Am Jubiläumssommerfest des Eigenheimer-Vereins Lindach nahmen nicht nur die Kinder des Dorfes die angebotenen Spiele gerne wahr. Der amtierende Vorstand (von links) bestehend aus Holger Heider, Martin Schmitt, Werner Reisbeck und Martin Göbel freute sich auch darüber. Foto: Kurt Albert

    In diesem Jahr feiert der Eigenheimer-Verein Lindach sein 50-jähriges Bestehen. Die Jubelfeiern verteilen sich über das ganze Jahr. Am Anfang stand am vergangenen Wochenende das Dorffest auf dem Grasplatz vor dem „Lindier Kapalla“, wie es im Volksmund genannt wird. Gemeint ist die schmucke Dorfkapelle „Maria-Schmerz“ aus dem Jahr 1583, dem zurzeit ältesten intakten Bauwerk des Winzerortes.

    Vorsitzender Martin Schmitt und seine Helfer organisierten das Fest mustergültig, so dass der Ablauf reibungslos erfolgte. Man wollte für alle Generationen des Dorfes etwas bieten. Da bot sich zunächst einmal  der schöne, weitläufige Kapellplatz mit seinen uralten schattenspendenden Bäumen als Festgelände geradezu an.

    Das Fest begann mit einem Vorabendgottesdienst, den Pfarrer Andres Engert gestaltete. Für Abwechselung sorgten verschiedene Sport- und Spielmöglichkeiten, die von den Dorfkindern, der Dorfjugend und den jung geblieben Erwachsenen gerne angenommen wurden. Da wurden Ballspiele mit Wettbewerbscharakter wie ZDF-Torwandschießen, Völkerball, Ball über die Schnur, Lauf- und Reaktionsspiele mit Reifen, Seilen und Bällen angeboten und begeistert gespielt.

    Mit dem Einbruch der Dunkelheit entzündete man das Lagerfeuer, an dem sich die Kinder ihr Stockbrot selbst backen durften. So feierte man an diesem schönen, milden Sommerabend bei guter Unterhaltung bis spät in die Nacht hinein, wobei sogar die etwas betagteren Senioren des Dorfes lange sitzen blieben.

    Im November finden dann in der Vereinsgaststätte die Feiern zum Jubiläum ihren krönenden Abschluss. 

    Bearbeitet von Kurt Albert

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